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News


Favoritenstraße wird zum Boulevard


Mehr Platz für Fußgänger und Radler ... ... gibt es auf der neuen Favoritenstraße nach dem Umbau. (Foto: Foto: MA 28/ZOOM)

11.05.2018
Favoritenstraße neu: Breitere Gehsteige, zwei Radwege und eine Allee

FAVORITEN. Die ersten 250 Meter der neuen Favoritenstraße sind bereits saniert. Der Teil vom Verteilerkreis bis zur Maria-Rekker-Gasse ist fertiggestellt.

Die Allee wurde nachgepflanzt, die Gehsteige verbreitert und neu gestaltet. So sieht das Pflaster nicht nur besser aus, sondern es gibt auch diverse Sitzmöglichkeiten, um im Schatten zu relaxen. Natürlich werden auch Radwege angelegt (siehe links). Für die Autofahrer stehen pro Richtung eine Fahrbahn und eine Parkspur zur Verfügung.

Der Verkehr von der Inzersdorfer Straße wird bis zum Reumannplatz als Einbahn geführt. In Richtung Altes Landgut wird der Verkehr in diesem Bereich über die Leibnizgasse umgeleitet. Zwischen Alpengasse und Inzersdorfer Straße bleibt die Durchfahrtssperre für die Autofahrer bestehen. Davon ausgenommen sind die Busse.
Achtung: Umleitung!

Vom Alten Landgut bis zur Bahnlände werden die Gleise entfernt und die Straße ähnlich wie im inneren Teil gestaltet. Ab 7. Mai bis spätestens 2. September gibt es eine Umleitung: Vom Stockholmer Platz bis zur Alaudagasse wird der Verkehr stadteinwärts über die Ada-Christen-Gasse gelotst. In dieser Zeit ist dieser Bereich eine Einbahn stadtauswärts. Bauende ist voraussichtlich Dezember 2018.

Sechs Kilometer neue Radwege

Vom Reumannplatz bis hin zur Bahnlände ist in beide Richtungen jeweils ein Fahrradweg vorgesehen. Mit rund 2,5 bis 3 Metern Breite bietet er ausreichend Platz. Bei der Bahnlände werden beide Wege zu einem rund 4 Meter breiten zusammengefasst und Richtung Niederösterreich geführt. Mit Fertigstellung kann man den südlichen Langfahrradweg von Stierofen bis in die Stadt fahren. Am Foto: der Radweg am Verteilerkreis Richtung Süden.

Quelle: meinbezirk.at


Lebensmittel für Bedürftige


Le+O Einrichtungsleiterin Eva Schwaiger (li.) mit ihrem Team bei der ersten Infoveranstaltung in der Alxingergasse 2

09.05.2018

Die neue Ausgabe- und Beratungsstelle der Caritas Le+O eröffnet am 5. Juni im Pfarrheim in der Alxingergasse 2.

FAVORITEN. Lebensmittel zu einem symbolischen Preis von 3,60 Euro erhalten armutsbetroffene Menschen bei "Le+O", kurz für Lebensmittel und Orientierung, der Caritas. Zudem bietet die Einrichtung Beratung durch Sozialarbeiter.

Bereits 16 Pfarren in Wien und Niederösterreich bieten diesen Dienst an. Ab Dienstag, 5. Juni, erhalten Bedürftige auch im Pfarrheim der Kirche Allerheiligste Dreifaltigkeit in der Alxingergasse 2 Unterstützung.

Ein voller Einkaufswagen

Bei den Waren von Le+O handelt es sich zur Gänze um Spenden. Die Lebensmittel sind einwandfrei, aber dürfen im Handel nicht mehr verkauft werden. Auf diese Weise sammelt man pro Woche rund 15 Tonnen Lebensmittel, die bedürftigen Menschen zugute kommen und helfen, deren knappes Haushaltsbudget zu entlasten.

Darüber hinaus ist Le+O auch ein sozialer Treffpunkt, die Gäste bewirtet man während der Wartezeit gratis mit Kaffee, Tee, Säften und Kuchen. „Bei uns kann man zur Ruhe kommen, wir wollen für unsere Gäste ein Ort der Begegnung und des Willkommens sein“, sagt Einrichtungsleiterin Eva Schwaiger. Niemand brauche Berührungsängste zu haben. Le+O ist unbürokratisch und offen für alle Menschen aus der Nachbarschaft. Beim ersten Besuch ist ein Einkommensnachweis für das Haushaltseinkommen, der Meldezettel und ein Ausweis mitzubringen. Dann erhält man eine Berechtigungskarte, mit der man dienstags vorbeikommt. Die Reihenfolge der Ausgabe wird ausgelost. Mit nach Hause nehmen darf man einen ganzen Einkaufswagen mit rund acht bis zehn Kilo Lebensmitteln.

Freiwillige gesucht

Für die Favoritner Le+O-Ausgabe- und -Beratungsstelle sucht die Caritas noch Ehrenamtliche, die sowohl bei der Warenausgabe als auch bei den Vor- und Nacharbeiten unterstützen. Eingeschult werden neue Helfer von erfahrenen Mitarbeitern. Freiwillige Dienste vereinbart man danach mit den Verantwortlichen der Pfarre.

„Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen würde ein Projekt wie Le+O nicht funktionieren“, erklärt Freiwilligenkoordinator Christoph Gudenus. An jeder Stelle sind 20 Helfer vor Ort tätig. Optimal wären Teams aus 50 Personen, sodass sich diese bei den Diensten abwechseln können.

Viele Armutsbetroffene

In Österreich leben über eine Million Menschen an oder unter der Armutsgrenze. Rund 426.000 sind es in Wien, darunter viele Mindestpensionisten, Langzeiterwerbslose, Bezieher von Mindestsicherung, Personen mit Migrationshintergrund und „Working Poor“.

Öffnungszeiten und Kontakt

Ab Dienstag, 5. Juni, hat Le+O in der Alxingergasse 2 wöchentlich von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Freiwillige, die bei der Warenausgabe sowie bei Vor- und Nacharbeiten dienstags von 13.30 bis 17.30 Uhr helfen möchten, können sich unter 01/257 12 15 melden.

Quelle: meinbezirk.at


Favoritner Bezirksfestival


Das Kurorchester des Musikvereins spielt am Samstag, 9. Juni, beim Dorffest in Oberlaa. (Foto: Blöschl)

08.05.2018

Favoritner Bezirksfestival: Kultur ums Eck bis 1. Juli

Veranstaltungen für jeden Geschmack bietet das diesjährige Favoritner Kulturfestival für Jung und Alt.
FAVORITEN. Noch bis Sonntag, 1. Juli, können in Favoriten 87 kulturelle Events an 29 Orten besucht werden. Und das großteils bei freiem Eintritt.
"Ziel ist es, möglichst vielen Favoritnern aller Altersgruppen die Kultur, speziell die Bezirkskultur, näher zu bringen", so Bezirksrat Gerhard Böschl. Er ist langjähriger Organisator des Festivals und Obmann von Kultur 10. Hier ein Programmauszug:

• Jewish Evergreens (Montag, 14. Mai, 19 Uhr, Waldmüllerzentrum in der Hasengasse 38): Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg gibt mit jiddischen Liedern und chassidischen Geschichten Einblick ins jüdische Leben, begleitet von Roman Grinberg am Klavier.



• Das Tschocherl (Dienstag, 15. Mai, 20 Uhr, Gasthaus Praschl, Quellenstraße 39): Arthur Fürnhammer liest aus seinem Buch über eine wenig erschlossene Wiener Lokalspezies: dem Tschocherl, ein kleines Café, auch "Breslhittn" oder "Lurchbude" genannt.

• Zumba (Freitag, 25. Mai, 9, 10 und 11 Uhr, Festsaal der Bezirksvorstehung Favoriten am Keplerplatz 5): Geboten wird ein Ganzkörpertraining aus Aerobic und lateinamerikanischem Tanz.
• Mittelalterfest (Freitag, 25. Mai, ab 13 Uhr, bis Sonntag ab 11 Uhr, Böhmischer Prater, Laaer Wald): Ritterlicher Markt, Show und Musik versetzen in eine früher Zeit.

• Wienerlied (Sonntag, 3. Juni, Spenglerwirt im Böhmischen Prater, Laaer Wald 222): Gemütlichkeit und Humor verbreiten Ingrid Merschl, Charlotte Ludwig, Werner Weibert und Franz Horacek.

• Rad-kul-tour (Donnerstag, 7. Juni, 18 Uhr, Columbusplatz): Zur leichten Fahrradtour lädt die Lokale Agenda Favoriten. Angesteuert werden Orte zwischen Columbusplatz, Antonsplatz und Ankerbrotfa­brik. Dauer: 90 bis 120 Minuten. Anmeldung unter info@agendafavoriten.at.

• Bezirkskulturtag (Sonntag, 10. Juni, 16 Uhr, Waldmüllerzentrum in der Hasengasse 38): Der Tag ist Ödön von Horváth und seinen Theaterstücken sowie Romanen gewidmet. Musikalische Begleitung gibt’s etwa von Strauß und Leopoldi. Unter anderem mit Robert Kolar, Chrisoula Kombotis und Johannes Honigschnabel sowie dem Mozartknaben­chor.

• Fotoausstellung (Donnerstag, 14. Juni, 16 Uhr, Waldmüllerzentrum in der Hasengasse 38): Geführt wird durch die Ausstellung „Magische Momente“ der Naturfreunde Fotogruppe Favoriten.

• Sportfest (Freitag, 15. Juni, ab 18 Uhr, Helmut-Zilk-Park): Nach der körperlichen Betätigung sorgt Live-Musik für Unterhaltung.

• Open-Air-Konzert (Samstag, 23. Juni, 15 Uhr, Kurpark Oberlaa, Bühne beim Südeingang in der Kurbadstraße 12): Operette, Musical und Wiener­lied unter anderem mit Tommy Hojsa, Max Sahliger und Grazia Morino.

Quelle: meinbezirk.at


Musikalisches Gedenken an Roma und Sinti


Ausnahmegitarrist Harri Stojka: Seine Familie lebte einst auf der Hellerwiese.

27.04.2018

Bereits zum 10. Mal findet im Favoritner Baranka Park eine Veranstaltung zur Erinnerung der Opfer des Nationalsozialismus statt. Die Familie von Harri Stojka lebte einst auf der ehemaligen Hellerwiese, die auf Initiative seines Vaters nach seiner Ur-Großmutter benannt wurde.
Wo sich heute der Baranka-Park befindet, war einst die Hellerwiese, benannt nach der ehemaligen Schokoladenfabrik Heller. Sie wurde seit dem 18. Jahrhundert als Lager- und Rastplatz des fahrenden Volkes benutzt, der Roma und Sinti.

Die Nachbarn kamen gut mit ihnen aus, bis 1940 das NS-Regime auf die Familien aufmerksam wurde. Zunächst wurde das Gelände eingezäunt, bis 1941 die Gestapo damit begann, die Menschen in Konzentrationslager zu verschleppen.



Am 20. Mai erinnern Kulturschaffende daran und setzen damit ein Zeichen gegen das Vergessen. Einer davon ist Harri Stojka, dessen Familie ebenfalls zu den Opfern gehörte.

Als Kind im KZ

Sein Vater, Johann Mongo Stojka, lebte als Kind mit seiner Familie auf der Wiese. Die Familie übersiedelte rechtzeitig nach Ottakring, wurde allerdings im Jahr 1943 ebenfalls in ein KZ deportiert. Mongo Stojka war einer der wenigen Überlebenden. "Mein Vater hat nicht viel über diese schreckliche Zeit gesprochen. Als ich ihn einmal als Kind gefragt habe, was das für eine Nummer am Arm ist, ist er ausgezuckt und hat gesagt, ich soll ihn nie wieder danach fragen", erinnert sich Harri Stojka.

Er ließ allerdings nicht locker und Jahre später begann sein Vater dann zu erzählen. Schließlich verarbeitete Mongo Stojka sein Erlebtes in dem Buch "Papierene Kinder", erschienen im Molden Verlag.

Endlich Anerkennung

Dass der Park nach Harri Stojkas Urgroßmutter Helene „Baranka“ Huber benannt wurde, geht auf die Initiative seines Vaters zurück. Gemeinsam mit dem „Kulturraum 10" gelang es ihm 1999, eine Gedenktafel im Park zu errichten. Im Jahr 2003 wurde der Park dann nach der angesehenen Naturheilerin umbenannt.

"Das macht mich schon stolz, was mein Vater da erreicht hat. Und dass wir Roma endlich eine Anerkennung durch die Stadt erhalten haben." Inzwischen wurde auch seiner Tante Ceija mit einer Platzbenennung gedacht. Und Harri Stojka bekam 2013 das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich.

Vater Mongo ist 2014 verstorben, doch in der musikalischen Gedenkfeier, die alljährlich im Baranka-Park stattfindet, lebt sein Andenken weiter. 
Feiern
Die Gedenkfeier im Baranka-Park findet heuer am Sonntag, 20. Mai, statt. Das Programm
17 Uhr: Eröffnung
17.15 Uhr: Musikschule Favoriten
18 Uhr: Lesung Doris Stojka
18.30 Uhr: Roman Grinberg & Klezmer Trio
19.30 Uhr: Ernst Molden
20.45 Uhr: Harri Stojka feat. Mosa Sisic

Quelle: meinbezirk.at


Saisonstart im Böhmischen Prater


Böhmischer Prater, die neue Saison Köstliches und gesundes Eis, das Entenkarussell vor dem Knusperhäuschen: Der Park Hrabalek hat viel Neues. (Foto: Hrabalek)

20.04.2018

Mit 1. Mai 2018 startet der Böhmische Prater in die neue Saison. Das gibt viel Action für Groß und Klein

FAVORITEN. Auch heuer hat der Böhmische Prater am Laaer Berg einiges zu bieten. Allen voran der Park Hrabalek, der im Vorjahr eröffnete.
In seinem zweiten Jahr gibt’s gleich die erste große Neuigkeit: Eis wie anno dazumal. Ernst Hrabalek verführt ins frühe 20. Jahrhundert, als in einem kleinen Café in Parma die Kunst des Eismachens perfektioniert wurde: Antica Gelateria del Corso ist ab sofort im Park Hrabalek zu verkosten.

Eis und Heiße Liebe
Neben dem Gassenverkauf wird ab 1. Mai 2018 auch Eiskaffee, Heiße Liebe, Bananensplit und mehr serviert. Dazu gibt es hausgemachte Waffeln oder etwa Brooklyn, das In-Getränk.

Selbstverständlich gibt es auch die beliebten Attraktionen im Park Hrabalek wieder. So lockt das Pit Pat in den Rosengarten. Hier kann man seine Minigolf-Fähgikeiten mit dem Billard-Queue zeigen. Für die Kleinsten ist das Entenkarussell der Hit. Die Größeren zieht es ins 6-D-Kino.

Und für Feiern steht der Eisenbahnwaggon bereit. Einfach vorbeikommen und genießen: Der Park Hrabalek und der Böhmische Prater bieten für alle etwas.

Ein Maifest mit Musik und Spaß

Das Tivoli im Böhmischen Prater startet am 1. Mai mit einem großen Fest in die neue Saison: Von 13 bis 14 Uhr können Sie um einen Euro Spaß in allen Fahrgeschäften haben. Um 15 Uhr startet "Semps leichte Kost" mit einem Gratis-Konzert. Am Programm steht Austropop vom Feinsten.

Für die Kleinen gibt es es ein eigenes Programm, etwa kostenloses Kinderschminken. Und auch der bz-Fotobulli steht im Böhmischen Prater im Tivoli bereit: Von 11 bis 17 Uhr können Erinnerungsfotos geschossen werden! Ihre persönliche bz-Titelseite bekommen Sie kostenlos mit nach Hause.

Das Drehorgelfest 2018 kommt nach Favoriten

Zum 34. Mal findet heuer das Internationale Drehorgeltreffen im Böhmischen Prater statt. Von 11. bis 13. Mai geben die "Moritatensänger" ihre Kunst zum Besten – und das zum kostenlosen Zuhören.

Die ersten Töne erklingen am Freitag, 11. Mai, um 19 Uhr beim Spenglerwirt. Am Samstag, 12. Mai, gibt es vormittags ein Gastspiel in der Fußgängerzone, bevor die Musiker im Böhmischen Prater ihre Kunst zeigen.

Traditionellerweise findet am Sonntag, 13. Mai, um 10 Uhr eine Messe beim Riesenrad statt. Anschließend musizieren die 50 Orgelspieler aus ganz Europa im Böhmischen Prater. Einfach vorbeikommen und zuhören, der Eintritt ist frei.

Quelle: meinbezirk.at


Amtsübergabe in Wien-Favoriten


25.10.2017

Nach 23 Jahren als Bezirksvorsteherin von Favoriten legte Hermine Mospointner am 27. September 2017 ihr Amt nieder. Ihr folgte Marcus Franz (SPÖ). Am 24. Oktober gab es die Feier für die symbolische Schlüsselübergabe.
FAVORITEN. Um "ihre Hermi" zu verabschieden kamen alle Favoritner VIPs. Der Festsaal im Amtshaus war überfüllt. Der "neue" Bezirksvorsteher Marcus Franz bedankte sich bei seiner Vorgängerin für ihre gute Arbeit für den Bezirk.
Fast einen Monat nach der Amtsübergabe wurde damit auch die Abschiedsfeier ausgerichtet. Und die Ex-Vorsteherin zeigte sich schon gelöst. "Schön war’s", fasste sie die 23 Jahre zusammen.

Fast zweieinhalb Jahrzehnte wie im Flug

Von ihren zahlreichen Erfolgen hob sie vor allem zwei hervor: Die Verlängerung der U1 mit dem Schwenk nach Oberlaa und die Verlegung der Linie O von der Favoritenstraße auf die Laxenburger Straße. Beide Projekte setzte sie mit ihrem Team gegen Widerstände durch, erinnerte sich Hermine Mospointner.

Als Abschiedsgeschenk bekam sie unter anderem Erinnerungsfotos – und ein Abschlusszeugnis der Favoritner Lehrer. Sie einigten sich auf ein kollektives "Sehr gut".

Quelle: meinbezirk.at


Neue Verkehrswege für den Osten


21.10.2017

Wien-Favoriten: Neue Verkehrswege für den Osten

Sonnwendviertel und Kreta bekommen mehr Brücken und Straßenbahnen.
FAVORITEN. (cb). Langsam aber sicher entsteht mit dem Sonnwendviertel ein völlig neuer Stadtteil in Favoriten. Während viele Wohnungen bereits bezogen wurden und noch weitere folgen, ist die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur noch mitten in der Bau- beziehungsweise Planungsphase.

Über den neuesten Stand gaben Vertreter von Magistratsabteilungen der Stadt Wien, den Wiener Linien und der Bezirksvorstehung Favoriten am 17. September Auskunft. Hier nun einige der wichtigsten Punkte.

Neue Brücken

Vier neue Brücken werden den Osten Favoritens mit umliegenden Bezirken verbinden. Der Arsenalsteg soll Fußgängern und Radfahrern eine Verbindung vom Sonnwendviertel zu Grätzeln über den Schienen bei der Arsenalstraße ermöglichen. Der Bau soll 2018 beginnen, die Ausschreibung läuft.

Für Autofahrer soll mit der Südbahnhofbrücke der direkte Weg nach Landstraße ermöglicht werden. Auch diese Brücke wird Rad- und Fußwege haben. Die von der Sonnwendgasse zur Kreta führende Kempelenbrücke soll 2019 benutzbar sein, der Kempelensteg bei der Hüttenbrennergasse wird Ende des Jahres fertig.

Eigenes Gleis für 6er

Hoffnung gibt es für leidgeprüfte Nutzer der Straßenbahnlinie 6. Für sie wird auf der Gudrunstraße ein neues Gleisbett gebaut. Dadurch wird der 6er zukünftig nicht mehr so stark von Ereignissen im Straßenverkehr beeinträchtigt. Die Verkehrsplaner hoffen somit, eine Beschleunigung der Linie zu erreichen.

Bis Ende 2019 soll diese Maßnahme fertig sein. Im kommenden Sommer ist allerdings mit einer schwierigen Bauphase, Straßensperren und Umleitungen zu rechnen. Nähere Details werden noch bekannt gegeben.

D-Wagen und 67er "Neu"

Neben dem 6er werden auch weitere Straßenbahnlinien erweitert. So soll die Linie D zukünftig bis zur Gudrunstraße fahren. Dadurch entsteht für die Favoritner eine Direktverbindung zur Innenstadt. Das soll bis zum Jahr 2019 passieren.

Auch die Linie 67 wird verlängert, und zwar bis zum Ende der Gudrunstraße in der Nähe der Bahngleise. Dort ist bis 2020 eine neue Endstation mit Schleife geplant, über deren Details aber noch zwischen Wiener Linien und diversen Magistratsabteilungen verhandelt wird.

Quelle: meinbezirk.at


Bilanz nach einem Monat Parkpickerl


14.10.2017

Bilanz nach einem Monat Parkpickerl: "Das hätte man auch anders lösen können"

Die bz hat sich in Favoriten umgehört: Auf Widerstand stößt das Pickerl hier kaum, richtig begeistert scheint von der Lösung aber auch niemand zu sein.
FAVORITEN. Mit 4. September war es so weit: Favoriten wurde zum 17. Wiener Pickerl-Bezirk. Mit dem Startschuss zum Parkpickerl sollte den Favoritner das Parken im eigenen Bezirk erleichtert werden und für Pendler stellte man eigens 620 Park&Ride-Plätze zur Verfügung. Nachgefragt bei den Favoritner Autofahrern ergibt sich ein kontroverses Bild. Nach einem Monat Pickerl, ist umstritten, ob die teils heiß debattierte Parkraumbewirtschaftung auch die gewünschten Effekte brachte.
Regina E. kommt eigentlich aus Simmering, vier Mal wöchentlich fährt sie mit dem Auto in den 10. Bezirk um ihre Mutter zu besuchen. "Gott sei Dank habe ich einen Behindertenausweis", so die 61-Jährige. Mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung "wäre es sonst unmöglich für mich mit dem Auto zu kommen". Grundsätzlich ist Regina zwar für ein Pickerl, stört sich jedoch daran, dass derzeit jeder Bezirk eine eigene Lösung verfolgt. "Grundsätzlich wär' ich dafür, dass es für ganz Wien ein Parkpickerl geben soll", erklärt Regina E. Selbst wohnhaft im 11., mit der Mutter im 10., hat sie auch noch einen Sohn in Meidling und einen Freund in Ottakring - und überall habe sie sich mit einem anderen Parksystem auseinanderzusetzen.

"Am Abend gibt es fast keine Besserung"

Seit 4. September sei die Parksituation in Favoriten deutlich besser geworden, findet Ronald. "Untertags zumindest", fügt der 57-Jährige sogleich an. "Am Abend gibt es fast keine Besserung", erklärt er. Er selbst ist auch in Besitz des Pickerls, seiner Meinung nach soll dieses aber bis 21 Uhr verlängert werden um dieses Problem künftig zu umgehen. Derzeit gilt es im Bezirk an Werktagen von 9 bis 19 Uhr. Zwei Stunden länger würden hier vielleicht nicht schaden, findet der 57-Jährige.

"Untertags gibt es jetzt schon mehr freie Parkplätze", findet auch Sonja. Sie wohnt in Monte Laa, fragt sich jedoch, inwiefern das Ganze kontrolliert wird, einen Parksheriff habe sie nämlich noch nie gesehen. Vor der Einführung des Pickerls habe man im Bezirk "deutlich länger suchen müssen", mit Anfang September habe sich viel gebessert, so die 37-Jährige. Schwieriger sei es aktuell im Nachbarbezirk Simmering einen Abstellplatz für's eigene Auto zu finden. Die Parkplatzsuche verschiebe sich nun eben in den Nachbarbezirk Simmering, der über ein Parkpickerl zwar verhandelt, bis dato aber noch keines eingeführt hat.

Eine Gesamtlösung für Wien?

"Ich finde es blöd, Leute für etwas zahlen zu lassen, was eigentlich gratis sein kann", so Sozialarbeiterin Susi. Mit Sicherheit gebe es nun mehr freie Parkplätze im Bezirk, so die 38-Jährige, "aber das hätte man auch anders lösen können". Ihrer Meinung nach sollen Autos mit Wiener Kennzeichen in ganz Wien gratis parken dürfen. Für Pendler, welche aus den Bundesländern nach Wien kommen, soll es an den Außengrenzen Wiens gratis Park&Ride-Möglichkeiten geben. Verwundert ist sie, dass in Favoriten dann doch eine Mehrheit für das Pickerl stimmten. Dennoch findet Susi, dass sich die Parkplatzsuche ohne Pickerl mühsamer gestaltete.

Architekt Michael hat sein Büro in Margareten, fand wegen einer Besprechung den Weg nach Favoriten. Im 5. Bezirk gebe es mit dem Parkpickerl "keine Probleme". In Favoriten zu parken und dann einfach nach Margareten zu spazieren, war eine gern gewählte Lösung, schmunzelt Michael, "diese fällt jetzt weg". Generell hält er diese Form der Parkraumbewirtschaftung für eine gute Lösung, geht es nach dem 47-Jährigen, sollte man dieses Konzept aber besser auf gesamt Wien ausdehnen. "Das wäre eine sinnvollere Lösung", so der Architekt.

Erst einmal abwarten...

Viel habe sich nicht verändert, findet die 60-jährige Frau Novak. Sie sei zwar in Besitz eines Parkpickerls, finde aber nach wie vor nur schwierig einen Stellplatz. Vor allem ab 18 Uhr sei es nahezu unmöglich. Sie moniert, dass im Bezirk zu wenig kontrolliert werde, dann wäre die Situation vielleicht eine andere. Zuvor habe sie auf der Wieden gewohnt, als man dort das Parkpickerl einführte, funktionierte das anfangs sehr gut. "Die ersten sechs Monate waren wunderbar, aber dann...", erinnert sich Novak. Erst einmal abwarten. Aktuell jedoch, sei es - maximal - "vielleicht ein klein bisschen" besser geworden.

Quelle: meinbezirk.at


Über 1.000 Kellereinbrüche


Serieneinbrüche 3 Festnahmen

02.10.2017

Drei Festnahmen: Über 1.000 Kellereinbrüche in Wien geklärt

Ermittlungserfolg für die Wiener Polizei. Durch drei Festnahmen seien über 1.000 Einbrüche in Kellerabteile in der Bundeshauptstadt geklärt.


Ein 34-Jähriger hat mit Hilfe seines Cousins und seines Schwiegervaters seit Dezember des Vorjahres in Wien 1.125 Kellereinbrüche verübt. Das Trio verursachte einen Gesamtschaden von mehr als 210.000 Euro und sitzt in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Montag mit. Bis zu 100 Einbrüche sollen die Männer in einer einzelnen Nacht verübt haben. Gestohlen wurden Werkzeug, Alkohol und Waschmittel.
Die Ermittlungen wurden von der Gruppe Suchtmittel-Beschaffungskriminalität des Landeskriminalamts Wien geführt. Die drei Beschuldigten sollen das Diebesgut weiterverkauft haben und von den Erlösen unter anderem auch Drogen gekauft haben, erläuterte Polizeisprecher Harald Sörös.
Es sei den Männern aber nicht nur um die Finanzierung von Suchtmitteln gegangen. “Der 34-jährige Haupttäter erwirtschaftete sich durch die Einbrüche und die anschließenden Verkäufe des Diebesguts auf Flohmärkten und auf Internetportalen ein monatliches Einkommen von 2.000 bis 5.000 Euro”, berichtete Sörös.

Kellereinbrüche: Erste Festnahme Mitte Juli

Erstmals wurde die Gruppe Paal des Landeskriminalamtes im März 2017 von Ermittlern in Wien-Favoriten um Unterstützung ersucht. Im einwohnerstärksten Bezirk war es verstärkt zu Kellereinbrüchen gekommen. Im April wurde dann eine Spur in einen Nachbarbezirk verfolgt: In einem Online-Portal wurde Werkzeug zum Verkauf angeboten, das zuvor bei einem Einbruchsdiebstahl in Simmering gestohlen worden war. Daraufhin wurden die Zwischenhändler der Waren ausgeforscht und einvernommen.
Am 15. Juli 2017 klickten dann für den 34-Jährigen nach mehreren Kellereinbrüchen in Favoriten die Handschellen. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er auf freiem Fuß angezeigt. Bei der Auswertung der DNA-Spuren stellte sich heraus, dass diese mit zahlreichen Tatortspuren übereinstimmten.

So gingen die Verdächtigen vor

Nach mehreren Observationen wurden der 34-Jährige und sein 55 Jahre alter Schwiegervater am 30. August bei zwölf Kellereinbrüchen im Bereich der Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf beobachtet und festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung in der gemeinsamen Wohnung der beiden Männer in Rudolfsheim-Fünfhaus wurde weiteres Diebesgut sichergestellt. Außerdem forschten die Ermittler einen dritten Verdächtigen aus, der an zahlreichen Tatorten Spuren hinterlassen hatte. Der 28-jährige Cousin des 34-Jährigen wurde über eine Festnahmeanordnung durch die Staatsanwaltschaft an seiner Wohnadresse in Ottakring gefasst.
Die Männer hatten die Zugangstüren zu den Kellerabteilen nicht besonders gewaltsam aufgebrochen, erläuterte Sörös die Arbeitsweise der drei bulgarischen Staatsbürger. Die nicht versperrten Türen wurden einfach aufgedrückt oder mit simplen Mitteln geöffnet. Unterwegs waren die Täter mit Rucksäcken, in denen sie größere Taschen verstaut hatten. Darin wurde das Diebesgut abtransportiert und später in Facebook-Gruppen und auf Flohmärkten über Zwischenhändler verkauft. Die Ermittlungen zu dem Fall sind laut Sörös noch nicht abgeschlossen.

(APA, Red.)

Quelle: http://www.vienna.at


Aus für Busbahnhof-Verteilerkreis:


27.09.2017

Aus für Busbahnhof-Verteilerkreis: Favoritens neuer Bezirksvorsteher im Interview:

Marcus Franz (SPÖ) stellt klar: Kein Busbahnhof am Verteilerkreis. Der neue Bezirksvorsteher Favoritens wünscht sich auch mehr Polizisten und eine Sporthalle im Süden des Bezirks.

FAVORITEN. Die Favoritenstraße und der Verteilerkreis werden nach dem U1-Ausbau neu gestaltet. Wie?
Zuallererst: Einen Busbahnhof am Verteilerkreis wird es mit mir nicht geben. Der bringt dem Bezirk nur Nachteile: schlechtere Luft, keine Aufenthaltsqualität und noch mehr Verkehr, immerhin sollten 700 Busse täglich am neuen Busbahnhof ein- und aus-fahren. Und ein Busbahnhof schafft keine Arbeitsplätze.

Was sind die Alternativen dazu?
Die freien Flächen sollte man im Zusammenspiel mit dem FH Campus Wien nutzen. Auch ein Gesundheitszentrum wäre hier sinnvoll. Aber fix ist noch nichts.

Wie wird die restliche Favoritenstraße gestaltet?
Breitere Gehsteige, Radwege, je eine Fahrspur und die Allee soll wieder nachgepflanzt werden. Der Reumannplatz wird ebenfalls neu gestaltet. Dazu läuft gerade ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Die Arbeiterkammer hat am Sonnwendviertel kritisiert, dass das neue Grätzel vom Altbestand zu getrennt ist. Sind Änderungen geplant?
Natürlich wird noch weiter gearbeitet, das Viertel ist ja noch nicht fertig. Seit Beginn betreut auch die Gebietsbetreuung das Grätzel. Bei Festen und anderen Veranstaltungen lernen „Alt-Favoritner“ und die neuen Bezirksbewohner einander kennen. Im nächsten Jahr gibt es die nächste große Änderung: Die Keplergasse wird verkehrsberuhigt. So wird eine attraktive Verbindung für Fußgänger von der Fuzo zum Sonnwendviertel geschaffen. Im Budget sind dafür bereits 250.000 Euro vorgesehen.

Was wünschen Sie sich als neuer Bezirksvorsteher für Favoriten?
Polizei-General Karl Mahrer hat Wien mehr Polizisten versprochen. Das freut mich, denn ich wünsche mir so viele Polizisten wie in Linz. Schließlich ist Favoriten fast gleich groß wie Linz hat aber nur halb so viele Polizisten, rund 300.

Was fehlt noch im Bezirk?
Etwa eine große Sporthalle, die genug Zuschauer für internationale Wettkämpfe fassen kann. Vor rund 40 Jahren wurden die Rundturnhallen und das Budo-Center im Zehnten errichtet. Seitdem nichts mehr. Wir brauchen eine große Mulitfunktionshalle. Platz dazu wäre im Süden, etwa in Rothneusiedl.

Sind Sie stolz auf Favoriten?
Selbstverständlich. Favoriten ist viel besser als sein Ruf. Zurzeit jammern viele Menschen, die hier wohnen. Aber die meisten wollen aus „ihrem Zehnten“ nicht wegziehen. Klar, Favoriten ist eben lebenswert. Und ich werde daran arbeiten, dass wieder alle Favoritner stolz sind, Favoritner zu sein.

Quelle: meinbezirk.at


Marcus Franz wird neuer Bezirksvorsteher


Marcus FRANZ neuer BV



05.09.2017

Wien-Favoriten: Marcus Franz wird neuer Bezirksvorsteher

Nach 23 Jahren als Chefin von Wiens bevölkerungsreichsten Bezirk hört Hermine Mospointner auf. Als Nachfolger wurde von der SPÖ-Favoriten Marcus Franz gewählt.
FAVORITEN. Nur wenige Tage nach der Verlängerung der U1 bis nach Oberlaa gibt es die nächste Überraschung in Favoriten: Hermine Mospointner wird als Bezirksvorsteherin des zehnten Bezirks zurücktreten. In einer internen Wahl hat die SPÖ-Favoriten Marcus Franz als Nachfolger gewählt.
In der Bezirksvertretungssitzung vom 27. September wird der 44-Jährige dem Bezirksparlament vorgeschlagen.

Ein echter Favoritner

Marcus Franz wird der achte Vorsteher Favoritens nach dem Zweiten Weltkrieg. Der 44-Jährige ist gebürtiger Favoritner. Aufgewachsen ist er in der Per-Albin-Hansson-Siedlung. Vor 16 Jahren zog Franz für die SPÖ-Favoriten in den Bezirksrat ein. 2009 wurde er zum Bezirksgeschäftsführer der Favoritner Sozialdemokraten und 2013 Fraktionsführer im Favoritner Bezirksparlament.
"Es ist eine unglaubliche Ehre, Bezirksvorsteher von Favoriten zu werden", so Franz. Er bedankte sich auch bei Hermine Mospointner: "Sie hat für Favoriten Großartiges geleistet."

Rückblick...

Mospointner legte etwa den Grundstein für die Bebauung von Monte Laa, das Sonnwendviertel und die Wienerberg City. Auch die Verlängerung der Fußgängerzone bis zum Hauptbahnhof ist Mospointners Einsatz zu verdanken. Nicht zuletzt die Verlängerung der U1 bis Oberlaa und das Parkpickerl sind Projekte der scheidenden Bezirksvorsteherin.

...die Zukunft

Auf Marcus Franz warten trotzdem noch große Aufgaben. So etwa die Fertigstellung der großen Bauvorhaben Sonnwendviertel und am Wienerberg, die Umgestaltung der Favoritenstraße nach der U1-Verlängerung oder auch die Neu-Definition des Verteilerkreises.

Quelle: meinbezirk.at


Lange Warten auf den Arzt


lange Warten auf den Arzt

19.08.2017, 00:00 Uhr

Im Triesterviertel heißt es: lange Warten auf den Arzt!

Mediziner Helmuth Grohs fand keinen Nachfolger.
Mit 30. September schließt der letzte Allgemeinmediziner im südlichen Triesterviertel. Die Anrainer starteten eine Unterschriftenaktion, um im Grätzel einen Ersatz zu bekommen. Rund 2.000 Patienten müssen nun einen neuen praktischen Arzt aufsuchen.
FAVORITEN. "Ich bin geschockt", so Jutta Scherer. Die 73-Jährige ist Patientin von Dr. Helmuth Grohs, der mit Ende September in die Pension geht. "Ich hoffe, dass ein anderer Arzt die Praxis übernimmt", so die Favoritnerin.

Die nächsten Allgemeinmediziner sind zwar rund einen halben Kilometer entfernt, aber nicht alle nehmen neue Patienten in ihre Kartei auf, weiß Roberta K. Zwar müssen Akutfälle behandelt werden, aber für die Dauermedikamente müssen dann weite Wege gegangen werden.

Nachfolger: Suche dauert an

Laut Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) ist eine Nachbesetzung der Arztstelle geplant und wird im September neu ausgeschrieben. "Das ist viel zu spät", ärgert sich SPÖ-Gemeinderat Christian Hursky. Der Mediziner hat seine Sperre schon vor einem Jahr bei der Ärztekammer und der WGKK bekannt gegeben. Nachfolger ist aber noch keiner in Sicht.

"Auch für die vor einem Jahr geschlossene Ordination von Dr. Kurt Kopp konnte bislang noch niemand gefunden werden", so Hursky. So werden ab Oktober über 2.000 Patienten auf Arztsuche sein. Er fordert eine umgehende Nachbesetzung.

Neue Grätzel ohne Allgemeinmediziner

Aber die scheint sich schwieriger zu gestalten, als sich die Verantwortlichen von Ärztekammer und WGKK eingestehen. So konnte bislang etwa kein Allgemeinmediziner in die neuen Stadtviertel Sonnwendviertel und Seestadt geholt werden.

Einerseits sei es schwierig, dass sich die Verantwortlichen einigen. Andererseits wollen immer weniger Studenten als Hausarzt arbeiten. Auch würden Bezirke wie Favoriten oder Donaustadt für viele angehende Ärzte nicht attraktiv sein, so ein Insider. Und die letzte Hürde würden die Mieten darstellen, die oft zu hoch seien.

Unterschriftenaktion

"Es braucht zumindest im Triesterviertel und dem Sonnwendviertel je ein Primärversorgungszentrum", fordert Hursky. In dem wären mehrere Ärzte tätig und könnten so Wartezeiten und weite Wege verkürzen.

"Wir brauchen aber heute schon Hilfe", so Jutta Scherer. So hat sie mit Nachbarn aus dem Grätzel eine Unterschriftenaktion gestartet, die einen Nachfolger von Dr. Grohs im südlichen Triesterviertel fordert. Die Listen liegen in der Apotheke Haupt in der Knöllgasse 49 auf.

Die nächsten Arztpraxen für das südliche Triesterviertel:
Dr. Thalhammer, Zur Spinnerin 22/1/1/6, Tel. 01/602 45 62
Dr. Diamantopoulos-Kaltenbrunner, Malborghetg. 31/1/1, Tel. 01/602 23 45
Dr. Pirker, Ahornhof 17/6, Tel. 01/603 40 20
Dr. Werner, Weitmoserg. 3, Tel. 01/617 22 68-0

Quelle: meinbezirk.at


Ein grünes Paradies in der Hansson-Siedlung Ost


300 Quadratmeter voll Blumen und Beeren

18.08.2017, 14:26 Uhr

Besuch von Manuela Sachs, Büroleiterin der Bezirksvorstehung: Hans Maczejka zeigte stolz den Gemeinschaftsgarten.
Gemeindebau-Mieter Hans Maczejka betreut rund 300 Quadratmeter voll Blumen und Beeren.
FAVORITEN. Nur die Wiese vor dem Fenster war dem pensionierten Taxler zu wenig. Also holte sich Hans Maczejka die Erlaubnis, auf der Grünfläche vor seinem Gemeindebau Blumen zu pflanzen.

Das war vor elf Jahren. Heute ist aus dem kleinen Blumenbeet ein rund 300 Quadratmeter großes Blumenmeer geworden, das der 77-Jährige betreut.

Ausgezeichneter Garten

Beinahe jährlich bekam der Hobbygärtner berühmten Besuch: Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner, ihr Vize Josef Kaindl und Stadtrat Michael Ludwig zeigten sich bereits von der Anlage begeistert.
"Danke muss ich vor allem den Stadtgärtnern sagen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Maczejka. Vor zwei Jahren gewann der Favoritner den ersten Preis von "Blühendes Zuhause – gute Nachbarschaft". Heuer möchte er ihn nochmals holen. Seine Nachbarn drücken ihm jedenfalls die Daumen.

Wer in der Nähe ist, kann immer vorbeischauen: Ein Blick auf den Gemeinschaftsgarten lohnt sich. Es ist ein Gemeinschaftsgarten für alle, wo Nachbarn durch die angelegten Wege gehen oder auf dem Bankerl den Schatten und die bunten Blumen genießen können. Der Hibiskus ist heuer die auffälligste Neuerung im Gartenidyll.

Quelle: meinbezirk.at


Rock-Cover Band "Stiletto" aus Favoriten


Ihren Ursprung hat die Band in Favoriten

13.08.2017, 00:00 Uhr

Rockband "Stiletto"
Sie nennen sich selbst die "beste Rock-Cover-Band" Österreichs. Ihren Ursprung hat die Band in Favoriten.
„Wir sind die beste Rock-Cover Band Österreichs, das traue ich mich zu sagen“, sagt Bassist der Band Stiletto, der sich auf der Bühne "Tommy Young" nennt. Er ist einer von vier ständigen Mitgliedern der Rock – Band „Stiletto“ aus Wien.

„Wir sind zu viert, aber auf der Bühne sind wir dann zu acht“, erklärt der Namensgeber und Frontsänger Crazy Stiletto. Die vier Männer mittleren Alters, die weder Alter noch bürgerliche Namen verraten möchten, haben sich mit Leib und Seele dem Rock verschrieben.

Anfang in Favoriten

Angefangen hat alles in Favoriten. Frontsänger Stiletto ist in Favoriten geboren und lebt auch heute noch im 10. Bezirk. „Da war damals eine gute Rock-Szene mit sehr vielen Proberäumen, wo man sich getroffen hat um gemeinsam zu spielen“, so Stiletto. Eine Musikschule haben die Vollblut-Rocker nie besucht, gelernt wurde von denen die es bereits draufhatten.

Im Jahr 1994 wurde aus den Proben ernst und der charismatische Frontman Crazy Stiletto gründete die Rockband „Stiletto“. Zunächst wurden eigene Songs zum Besten gegeben. Heute ist die Band, die seit 2005 in dieser Formation gibt, eine Rockcover-Band, die Songs von Bon Jovi bis ACDC performt.

Action auf der Bühne

Dem Publikum soll die Show Spaß machen. Es ist eine energiegeladene Show, wo es auch mal vorkommen kann, dass Bandmitglieder von der Bühne herunterspringen oder der Leadsänger auf einmal auf die Bühne hochklettert. Tänzerinnen heizen die Stimmung zusätzlich auf. Früher waren auch Feuereffekte auf der Bühne zu sehen. „Aber seitdem es das neue Pyro-Gesetz gibt, machen wir das nicht mehr“, erklärt Frontman Stiletto.

Sehen kann man die Entertainer, die etwa 15 Konzerte im Jahr spielen vor allem auf Biker-Treffs, wie am jährlichen Harley Days in Faak am See. Gespielt und getourt wird in ganz Europa. „Es gibt auch eine kleine Fangemeinde, die uns überallhin begleitet, auch ins Ausland.“, so die Band. Damit die Fans nicht immer auf Konzerte warten muss, hat Stiletto bereits fünf Alben hat die Band „Stiletto“ veröffentlicht.

Ziel: Ein Auftritt am Silvesterpfad

Als Berufsmusiker haben sich die gestandenen, sympathischen Rocker aber nie gesehen: „In Österreich wird es einem als Musiker sehr schwer gemacht.“, so Stiletto. Deswegen bleibt für die Band, die hauptberuflich unter anderem als Stage Manager, Gymnasiallehrer oder als Datenbankmanager arbeiten ein Hobby.

Ziele, welche man in Zukunft erreichen möchte, gibt es dennoch: „Wir würden gern im Jahr 25 Konzerte spielen. Einmal am Silvesterpfad zu spielen wäre auch ein großer Traum“, so die Band. Wer sich selber ein Bild der "besten Rock-Cover-Band" machen möchte, hat im September bei den Harley Days in Faak am See die Möglichkeit sich von der Show zu überzeugen.

Quelle: meinbezirk.at


Wohnen mitten in der Natur


Startschuss: Sommer 2017

12.05.2017, 14:10 Uhr



Coca-Cola-Gründe: Leben mit Tieren, Biotop, grünen Fassaden und Sumpf kann man in der Biotope City. Startschuss für die Bauten an der Triester Straße erfolgt im Sommer 2017, die Fertigstellung ist für 2019 geplant.


FAVORITEN. An der Triesterstraße stand das Coca-Cola-Werk. Hier wurden die Flaschen abgefüllt und ganz Wien und Umgebung beliefert. Nach der Absiedlung entstehen hier nun ab Sommer 2017 rund 900 Wohnungen.

Der neue Stadtteil "Biotope City" geht zurück auf eine Idee des im Dezember 2016 verstorbenen Stararchitekten Harry Glück. Er wollte seinen Erfolg des glücklichen Wohnens in Alt-Erlaa in Favoriten modernisieren und auffrischen.
Grundidee des neuen Grätzels ist es, die Stadt nicht als Gegenpol zur Natur darzustellen, sondern als eine spezifische Form der Natur. Erreicht wird dies etwa durch die Begrünung der Fassaden und Dächer sowie der freien Flächen zwischen den Bauten. Bäume und Sträucher dienen hier so zur Temperatur- und Feuchtigkeitsregulierung. Ein angenehmes Klima entsteht so im ganzen Grätzel. Und es wird auch ein Lebensraum geschaffen für Insekten und Vögel – sie finden in der Biotope City eine eigene Nische, die sie bewohnen.

"In der Biotope City wird das Erholungsgebiet Wienerberg thematisch aufgegriffen und eine hohe Wohnqualität geboten", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Es werden rund 18.000 Quadratmeter für die Grünflächen reserviert – eine Fläche von rund zweieinhalb Fußballfeldern. Diese wird aber nicht nur als kultiviertes Grün gestaltet: Ein Biotop und ein Sumpfbereich sollen hier ebenfalls Platz finden.

Entsprechend dem Konzept wird der neue Stadtteil zwar Tiefgaragen haben, auf der Oberfläche jedoch autofrei gestaltet werden.

Grätzel als Forschungsobjekt

Die hier geplanten Begrünungsmaßnahmen wurden in Wien zwar bereits einzeln durchgeführt, in der Biotope City sind sie jedoch erstmals gemeinsam geplant. So dient dieses Grätzel dem Klima- und Energiefonds auch als Forschungsprojekt.

Für die Mieter gibt es auch zahlreiche Annehmlichkeiten wie etwa ein Schwimmbad, Waschküchen, Kinderwagen- und Fahrradräume oder eine Kinderspielecke. Fertigstellung ist 2019 geplant.

Zur Sache

Die Zukunft der Biotope City zeigt eine Ausstellung in der Gebietsbetreuung Favoriten in der Quellenstraße 149 im Innenhof. Bis 2. Juni können sich Interessierte bei freiem Eintritt über den neue Stadtteil informieren. Geöffnet ist Montag, Dienstag 9–12 und 13–17 Uhr, Donnerstag 13–19 Uhr und Freitag 9–12 Uhr.

Quelle: meinbezirk.at


Rücktritt: Vizekanzler


Rücktritt: Vizekanzler Reinhold Mitterlehner tritt zurück

10.05.2017

Rücktritt: Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) tritt zurück – "Es ist genug!"

Vorerst keine Neuwahlen. Bundeskanzler Christian Kern bietet ÖVP nach Mitterlehner-Rücktritt "Reformpartnerschaft" an.
ÖSTERREICH/OBERÖSTERREICH. Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner geht. "Es ist genug! Ich trete aus Selbstschutz zurück“, so der gebürtige Rohrbacher (OÖ). Der 61-jährige Politiker gibt alle seine Funktionen in der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Regierung ab. Bereits am Wochenende soll die Parteiführung einen neuen, geschäftsführenden ÖVP-Obmann nominieren und zeitnah einen außerordentlicher Parteitag einberufen. Mitterlehner war der sechzehnte Parteiobmann der ÖVP, der vierte ÖVP-Chef in den letzten zehn Jahren. "Das könnte auch ein strukturelles Problem sein", kritisiert Mitterlehner die eigene Partei.

Letzter Tango für Django

"Ich habe in den letzten Tagen keinen Sinn mehr gesehen", sagt Mitterlehner und verweist auf den konstant getrommelten Plan A der SPÖ und die Querschüsse aus der eigenen Partei, ohne dabei auf Innenminister Wolfgang Sobotka einzugehen. Es sei nicht möglich, Regierungsarbeit zu leisten und gleichzeitig Opposition zu sein. Indirekt kritisierte der scheidende ÖVP-Chef auch seinen möglichen Nachfolger, Außenminister Sebastian Kurz: "Ich bin kein Platzhalter", sagte Mitterlehner. Ein direkter Verweis auf Kurz, der von einflussreichen Parteigranden seit geraumer Zeit als "schwarzer Erbprinz" positioniert wird.
Kern: „Biete ÖVP Reformpartnerschaft an“

Kurz nach der Rücktrittserklärung Mitterlehners meldete sich Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zu Wort. Allerdings nicht – wie von manchen erwartet – mit einer Neuwahl-Botschaft, sondern mit einer augestreckten Hand in Richtung Volkspartei. Der Stil der letzten Monate sei ausbaufähig, aber die Ergebnisse durchaus herzeigbar, meinte Kern. „Deshalb biete ich der ÖVP und Sebastian Kurz eine Reformpartnerschaft an“, so der Bundeskanzler.

"Macht uns nachdenklich"

Der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) dankte in einer ersten Reaktion Reinhold Mitterlehner für seine Arbeit und sprach ihm „großen Respekt für seine Leistung“ aus. Er habe die ÖVP in einer schwierigen Phase übernommen und die gemeinsame Arbeit in der Bundesregierung immer vor Streitereien gestellt.
"Dieser Schritt muss uns alle nachdenklich machen wie sich die Politik in den letzten Wochen und Monaten präsentiert hat – in der ÖVP und beim Regierungspartner SPÖ“, so Stelzer.


Quelle: meinbezirk.at


Taxler in Favoriten überrollte Fußgänger


Laxenburgerstraße Fußgänger überrollt

8. Mai 2017

Taxler in Favoriten überrollte Fußgänger und beging Fahrerflucht: Festnahme

Am Freitag wurde ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Wien-Favoriten lebensgefährlich verletzt. Der Unfalllenker beging Fahrerflucht – nun wurde er ausgeforscht.
Auf der Laxenburger Straße im Kreuzungsbereich mit der Buchengasse überrollte das Taxi einen Fußgänger.
Das 29-jährige Opfer wurde mit lebensgefährlichen Kopf- und Brustverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Freund des 29-Jährigen hatte den Unfall beobachtet und die Einsatzkräfte verständigt.

Unfall und Fahrerflucht: Taxifahrer ausgeforscht

Nach zweitägigen Ermittlungen fand die Polizei die Identität des Taxilenkers heraus, der gegen 2.30 Uhr den 29-jährigen Mann überrollt hatte. “Man hat gewusst, dass es sich um ein Taxi gehandelt hat”, sagte Sprecherin Irina Steirer. Die Ermittlungen bei verschiedenen Taxiunternehmen führten zu einem 57-Jährigen. Bei dem Wagen handelte es sich um einen schwarzen Skoda, wie Steirer bestätigte.
Der Taxifahrer sei demnach nicht alkoholisiert gewesen und habe angegeben, nicht bemerkt zu haben, dass es ein Mensch war, über den er mit seinem Wagen gefahren war. Der Lenker habe gedacht, es sei ein Gegenstand gewesen, so Steirer. Er wurde angezeigt.



Rettungshubschraubereinsatz

8. Mai 2017

Am Sonntag kam es in Wien-Favoriten zu einem Badeunfall, bei dem ein 1,5-jähriges Mädchen verletzt wurde. Leserreporter Christian L. schickte uns ein Video und Fotos vom Einsatz des Rettungshubschraubers.

“Der Helmut-Zilk-Park im Favoritner Sonnwendviertel scheint aufgrund der zentralen Lage, den großen Wiesen und den niedrigen Bäumen zu einem beliebten Landeplatz zu werden”, schreibt uns Leserreporter Christian L. am Sonntag. Seine Fotos zeigen eine Rettungshelikoptereinsatz in Wien-Favoriten, bei dem auch zwei Polizisten anwesen waren.
“Ein 1,5-jähriges Mädchen wurde wegen Atembeschwerden in ein Krankenhaus gebracht, nachdem es in der Badewanne zu einem Unfall kam”, erklärt uns eine Pressesprecherin der Wiener Berufsrettung. Auch Irina Steirer, Pressesprecherin der Polizei Wien, bestätigte den Vorfall. Die Mutter des Mädchens verständigte die Einsatzkräfte. Die Polizei traf noch vor der Rettung am Einsatzort ein.

Quelle: http://www.vienna.at



Bombendrohung 9 Monate Haft

8. Mai 2017

Bombendrohung am Reumannplatz: Neun Monate Haft für Anrufer

Am Montag musste sich ein 60-jähriger Mann vor Gericht verantworten, der am 17. November 2016 den Polizeinotruf wählte und mit einer Bombe am Wiener Reumannplatz drohte.
Der Mann rief aus einer Telefonzelle an und erklärte: “Ich habe Bombe in Reumannplatz.” Dann legte er auf, ging heim und machte sich ein Bier auf. Am Montag wurde er wegen versuchten Landzwangs im Wiener Landesgericht für Strafsachen zu neun Monaten unbedingter Haft verurteilt.

Bombendrohung am Wiener Reumannplatz

Der Anruf hatte weitreichende Folgen. Das Gelände um die U-Bahn-Station wurde großräumig evakuiert, die U1, mehrere Straßenbahn- und Buslinien stellten für mehr als eine Stunde den Verkehr ein, ehe Entwarnung gegeben werden konnte. Über die Bilder aus den Überwachungskameras kam man dem amtsbekannten 60-Jährigen auf die Spur. Er wurde noch am selben Abend in seiner Wohnung festgenommen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt 1,07 Promille im Blut. Bei seinem Anruf dürften es über zwei Promille gewesen sein.

Angeklagter gestand Alkoholproblem

Nun saß der Beschäftigungslose, der vom AMS und der Pension seiner Lebensgefährtin lebt, vor einem Schöffensenat und sagte: “Das Ganze tut mir sehr leid, dass das passiert ist.” Er habe schon beim Bundesheer mit dem Alkohol begonnen. “Da trinken wahrscheinlich alle a bisserl was”, bemerkte Richterin Claudia Zöllner. “I hob’ nimmer aufg’hört”, gestand der Angeklagte. 1995 habe er sich entwöhnen lassen, sei für ein paar Jahre trocken gewesen. Doch dann hätten sich private Probleme gehäuft: “I hob’ kane Freund’, nur an Schwager, Brüder und so weiter. Dass i nur zum Essen Bier trinken tu, bring i net z’samm.”
Durch sein geringes Gewicht würden drei, vier Bier für einen Vollrausch genügen, führte der Angeklagte aus: “Wenn i was trunken hab’, denk i net nach. Da komm’ i auf blöde Gedanken.” Fünf oder sechs Bier seien es damals gewesen, als er die Bombendrohung hinterließ. Weshalb er den Anruf tätigte, konnte der 60-Jährige auf Befragen der Richterin nicht erklären. Mehr als ein “Des is’ unnötig g’we’sn” war aus ihm nicht herauszubekommen. Dass er – so der Vorwurf von Staatsanwältin Viktoria Berente – einen türkischen Akzent nachgemacht hätte, um eine falsche Fährte zu legen, stritt er ab: “Wenn i z’vü trunken hab’, fang i wegen die Zähn’ immer komisch zum Reden an.”

Einweisung in Anstalt für entwöhnungsbedürftige Rechtsbrecher

Auf Basis der Ausführungen des psychiatrischen Sachverständigen Karl Dantendorfer wurde der 60-Jährige in eine Anstalt für entwöhnungsbedürftige Rechtsbrecher eingewiesen. Dem Gutachter zufolge weist der Mann eine über mehrere Jahrzehnte reichende Alkoholiker-Karriere auf und hat sich ein sogenanntes Abhängigkeitssyndrom “erarbeitet”. Wenn dieses nicht entsprechend behandelt wird, sei mit weiteren, ähnlich gelagerten Straftaten zu rechnen, warnte Dantendorfer. Der 60-Jährige weist bisher 20 Vorstrafen auf – “leider”, wie der Angeklagte mit Bedauern bekannte.
Neben den neun Monaten muss der Alkoholiker weitere vier Monate in der Sonderstrafanstalt verbüßen. Eine offene bedingte Vorverurteilung wurde ihm vom Senat widerrufen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Quelle: http://www.vienna.at



MA 21

07.05.2017

Liebe Vereinsmitglieder!

In den letzten Tagen hatten wir eine Information der MA 21 Stadteilplanung im Postkasten.
Hier könnt ihr euch das Schreiben noch einmal downloaden.
Flächenwidmungs- und Bebauungsplanentwurf 8196 [856 KB]

Eure Vereinsleitung



Brand in Favoriten beim Kochen das Bewusstsein verloren

7. Mai 2017

Brand in Favoriten: Frau leblos aus Wohnung geborgen

Eine 54-Jährige ist Samstagnachmittag leblos aus ihrer brennenden Wohnung in der Waldgasse in Wien-Favoriten geborgen worden. Die Frau dürfte beim Kochen das Bewusstsein verloren haben.

Die Speisen am Herd begannen zu brennen. Die 54-Jährige starb auf dem Weg ins Spital.
Mehrere Nachbarn bemerkten kurz vor 15.00 Uhr den starken Rauch im Stiegenhaus. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften aus, die Berufsrettung Wien auch mit dem Katastrophenzug, da zunächst eine Evakuierung des Mehrparteienhauses im Raum stand. Die Räumung war dann nicht nötig. Mehrere Rettungsteams, auch vom Roten Kreuz, bemühten sich um eine Reanimation der bewusstlosen Frau.

Frau starb nach Brand in Favoriten

Als erste am Einsatzort war die Polizei. Die zwei Streifenbeamten traten die Tür der Wohnung im zweiten Stock ein, entdeckten die Mieterin und begannen sofort mit der Wiederbelebung. “Bis zum Eintreffen des Notarztteams führten die Polizisten eine Mund-zu-Mund-Beatmung sowie eine Herzdruckmassage durch”, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Auch ein mobiler Defibrillator kam zum Einsatz. “Die Polizisten haben super reagiert. Leider konnten wir alle das Leben der Frau nicht retten”, sagte eine Sprecherin der Berufsrettung Wien.
Die 54-Jährige dürfte laut Rettung zunächst einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten haben. Ein Verwandter bestätigte der Polizei, dass sie an Herzproblemen laboriert hatte. Ob bestehende gesundheitliche Probleme oder eher die Rauchgase ihren Tod verursacht haben, stand am Sonntag nicht fest.

Quelle: http://www.vienna.at


Ein Hamam im Zentrum der Kultur


06.05.2017

Laxenburger Straße 2a: Die Wiener Festwochen bespielen einen Monat lang die Favoritner Gösserhalle. Jeweils von Donnerstag bis Sonntag gibt es Hoch-Kultur aus aller Welt. Und mitten drin: ein türkisches Hamam.
FAVORITEN. Schräg gegenüber vom Columbusplatz, hinter einer Tankstelle versteckt, befindet sich die Gösserhalle. Der Backsteinbau rückt ab 18. Mai einen Monat lang ins Zentrum der Wiener Festwochen: Die Kuratoren Nadine Jessen und Johannes Maile haben ein durchmischtes Programm für die rund 7.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten gestaltet.

Künstler aus aller Welt kommen nach Favoriten und zeigen ihre Werke: vom Tanz über Gesang bis hin zu einer Pflanzenhalle mit Musik reicht das Angebot, das fast durchgehend bei freiem Eintritt zu sehen ist. Im Mittelpunkt: ein funktionierender Hamam, bei dem man Entspannung mit Kunst verbinden kann. Und ab 22 Uhr gibt es den Klubraum mit internationalen DJs (Eintritt: 5 Euro).

Zur Sache

"Performeum" heißt die Gösserhalle während der Spielzeit der Wiener Festwochen. Vom 18. Mai bis 18. Juni wird das Gelände in der Laxenburger Straße 2a jeweils Donnerstag bis Sonntag bespielt. Infos unter www.festwochen.at

Quelle meinbezirk.at



13. Oktober 2016

ABBRUCH- und BAUARBEITEN
AM EHEMALIGEN BEIERSDORFGELÄNDE

Liebe Vereinsmitglieder,
wie bereits bei der Generalversammlung angekündigt erfolgt am ehemaligen Beiersdorf Gelände der Neubau einer Wohnanlage.

Beginn der Abbrucharbeiten: KW 43, ab 17.10.2016
Ende der Abbrucharbeiten: KW 16 – 2017 zu Ostern
Baubeginn Lidlmarkt: KW 17 – 2017 nach Ostern
Baubeginn der Wohnanlage: Ende 2017
Fertigstellung der Wohnanlage: geplant mit Mitte/Ende 2019

Der Außen Zaun im Bereich der Baustelle wird mit einem Flies versehen welches als Staubschutz dienen soll.
Auf Grund des Lehmbodens kann es durch die Abbrucharbeiten zu Erschütterungen kommen, die bis in unsere Gärten spürbar sind. Arbeitszeiten sind Montag bis Freitag zwischen 07:00 und 18:00 Uhr. Seitens der Abbruchfirma wurde uns zugesagt die Staub- und Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten.

Sollte es trotzdem zu Beanstandungen kommen, übernimmt die Vereinsleitung gerne die Kommunikation mit dem Bauträger.

Meldet euch einfach bei einem Vorstandsmitglied (Telefon, persönlich oder Mail).

Die Vereinsleitung


Gudrunstraße: Nahversorger eröffnet


12. Oktober 2016

Aus dem ehemaligen Zielpunkt wurde ein Hofer. Der Diskontmarkt eröffnet am 13. Oktober 2016.

FAVORITEN. Die ehemalige Zielpunkt-Filiale in der Gudrunstraße 144 wurde von Hofer umgebaut. Am 13. Oktober 2016 erfolgt die Eröffnung.

In der neuen Filiale findet sich neben den üblichen Angeboten der Diskont-Kette eine Backbox sowie die Coolbox, die Snacks im Angebot führt. Weinliebhaber können in der Vinothek gustieren. In der Mediabox finden sich aktuelle DVD- und CD-Angebote.

In der neuen Favoritner Filiale wurde auch viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: So wird ausschließlich mit ökologischen Putzmitteln gereinigt. Licht kommt von stromsparenden LED-Lampen und spezielle Heizungssysteme sorgen für Schutz von Umwelt und Klima.

Geöffnet hat die Filiale Montag bis Freitag von 7.40 bis 20 Uhr und Samstag von 7.40 bis 18 Uhr.

Quelle meinbezirk.at


Austria verlängert Vertrag mit Thorsten Fink


11.10.2016



Die Violetten binden Chefcoach und das gesamte Trainer-Team langfristig an den Verein.

WIEN. Der FK Austria Wien denkt langfristig, setzt auf Kontinuität und verlängert den Vertrag von Cheftrainer Thorsten Fink vorzeitig bis Sommer 2019. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, das ganze Trainer-Team bis 2019 zu binden. Wir sind gemeinsam mit Thorsten Fink aus einem sportlichen Tal herausgekommen und befinden uns jetzt auf dem richtigen Weg“, so Vorstand Markus Kraetschmer.

Auch Co-Trainer Sebastian Hahn, Athletiktrainer Nikola Vidovic, Spielanalyst Kai-Norman Schulz und Technik-/Taktiktrainer Nestor El Maestro unterzeichneten einen Vertrag bis Ende der Saison 2018/19. „Ich denke, es ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation. Es freut uns, dass Thorsten und sein Team bereit sind, den Weg mit uns weiter zu gehen“, sagt Kraetschmer.

Fink will im neuen Stadion dabei sein

Nicht zuletzt war auch der große Um- und Neubau der Generali-Arena für die vorzeitige Verlängerung ausschlaggebend. „Ich will bei der Eröffnung dabei sein. Ich finde das ganze Projekt hier spannend und freue mich schon sehr auf das neue Stadion“, so Thorsten Fink. Das letzte Jahr des neuen Vertrags wäre jedenfalls das erste im runderneuerten Stadion.

Vertrauen spielt eine wichtige Rolle

Das ganze Umfeld passt für den Deutschen – vor allem das große Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird, spielt eine wichtige Rolle: „Ich komme mit Franz Wohlfahrt, Markus Kraetschmer, dem Präsidenten und dem ganzen Team beim Klub sehr gut aus. Alle schenken mir ihr Vertrauen. Hier sind sehr loyale Leute – das ist mir wichtig“, so Fink und merkt mit einem Schmunzeln einen ebenfalls nicht unwichtigen Aspekt an: „Auch meine Frau hat ein gutes Gefühl dabei. Und ich höre schon sehr auf meine Frau.“

Natürlich hat sich Fink für die kommenden zweieinhalb Jahre auch Ziele gesetzt. Neben der Weiterentwicklung der vielen jungen Spieler im Kader der Veilchen gibt es mittelfristig ein klares Ziel: „Wir wollen Meister werden – haben aber nicht den ganz großen Druck, weil wir nicht müssen.“

Quelle meinbezirk.at


Kaserne bleibt: Ankündigung zum Jubiläum


08.10.2016

Beim 100. Traditionstag in der Starhembergkaserne wurde die Zukunft fixiert.
FAVORITEN. Als Oberbefehlshaber der österreichisch-ungarischen Isonzo-Verteidigung sprach der General der Infanterie Svetozar Boroević von Bojna der Fernmeldetruppe ein großes Lob aus. Das war vor 100 Jahren, am 8. Oktober 2016, als die Verdienste der Fernmeldetruppe als "kampfentscheidend" zum ersten Mal in einer Depesche gewürdigt wurden.

War in den Räumlichkeiten der Starhembergkaserne früher die sogenannte Fernmeldetruppenschule beheimatet, ist es heute die Führungsunterstützungsschule (FüUS) des österreichischen Bundesheeres.

Sie hält jährlich einen "Traditionstag" ab, um an das historisch bedeutsame Ereignis zu erinnern und über die neuesten Entwicklungen und Aufgaben des Bundesheeres aufzuklären.
Zum 100. Jubiläum fand ein besonders prachtvoller Festakt in Anwesenheit des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport Hans Peter Doskozil und zahlreicher anderer Ehrengäste statt.

Bundesheer mit Zukunft

Wie Minister Doskozil betonte, sei es in den letzten Monaten gelungen, das österreichische Bundesheer auf den richtigen Weg ins 21. Jahrhundert zu bringen: "Wir setzen auf Investitionen, organisatorische Veränderungen und eine Strukturreform. Wir müssen einerseits die Tradition hochhalten und zeigen, uns aber auch stetig weiter entwicklen."

Die Führungsunterstützungsschule mit ihren vielfältigen Aufgaben in Cyberdefence erfülle hier einen wichtigen Part. "Wir setzen auf modulare Ausbildung und Qualität. Dabei wird die Ausbildungsdauer aber kürzer sein", erklärt der Verteidigungsminister.

Die elektronische Kampfführung müsse zunkunftsorient aufgestellt werden. "Ohne uns fährt heute nichts, schießt nichts und Informationen erreichen ohne uns niemanden", bringt Oberst Christian Wally, Kommandant der Führungsunterstützungsschule die Bedeutung dieser Einrichtung auf den Punkt.

Kaserne bleibt

Entgegen aller Gerüchte über eine Schließung der Starhembergkaserne in den letzten Jahren, sei jetzt doch nicht mehr an eine Schließung gedacht. "Die Kaserne wird noch gebraucht", betonen die Landtagsabgeordneten Christian Hursky und Katrin Gaal, eine Schließung in absehbarer Zeit werde es nicht geben.

Quelle meinbezirk.at


Favoriten: Sicherheit ist besser als ihr Ruf


08.10.2016

Stadthauptmann Michael Lepuschitz über Sicherheit in Favoriten und die neue Polizei-Sprechstunde.

Ein Mord, eine Massenschlägerei, eine Vergewaltigung und zwei Attacken mit dem Auto auf Menschen in einer Woche. Ist das ein Sittenbild Favoritens?
MICHAEL LEPUSCHITZ: Nein, diese Woche war eine Häufung, wie sie im Normalfall nicht vorkommt. Das sind leider Einzelfälle, die geballt kamen. Dadurch waren sie Tagesgespräch und sie prägen sich mehr ein.

Ist Favoriten sicher?
Es stimmt, dass es im Bezirk eine hohe Kriminalitätsbelastung gibt. Sie bewegt sich auf dem Niveau der vergangenen beiden Jahre.

Gibt es eine Steigerung der Straftaten im Zehnten?
Zurzeit ja, aber da arbeiten wir dagegen an. Etwa die eingangs erwähnten Taten: Da haben wir mit Ausnahme des Vergewaltigers die Täter gefasst.

Trotzdem sind die absoluten Zahlen für Favoriten sehr hoch.
Denken Sie daran, dass bei rund 200.000 Bezirksbewohnern jeder zehnte Wiener in Favoriten wohnt. Berechnet man, wie viele Verbrechen pro Einwohner stattgefunden haben, liegt Favoriten im Durchschnitt und nicht an der Spitze.

Konkret: Welche Delikte sind die häufigsten in Favoriten?

Der Taschendiebstahl mit rund 115 bis 150 Delikten pro Monat – vor allem auf der gut besuchten Fußgängerzone. Gefolgt von Wohnungseinbrüchen mit 40 bis 60 pro Monat und fast genauso vielen Kfz-Einbrüchen. Aber nochmals: bei rund 200.000 Einwohnern, das entspricht der Größe von Linz.

Wie hoch ist die Aufklärungsrate?
Sie liegt bei rund 40 Prozent. Dabei ist die Quote im Gewaltsektor viel höher. Bei Mord etwa 100 Prozent. Beim normalen Raddiebstahl ohne Zeugen haben wir dagegen sehr schlechte Chancen.

Warum fühlen sich die Menschen unsicher?
Mit Statistik beruhigt man keine Menschen. Und Wien, auch Favoriten, ist stark gewachsen. Da sind viel mehr Leute auf der Straße als vor fünf Jahren. Das löst bei vielen Menschen Unbehagen und Angst aus.

Wie reagieren Sie darauf?
Wir sind mit dem Info-Bus unterwegs und beraten, wie man sich schützen kann. Gemeinsam mit Schulen, Pensionisten-Wohnheimen, den Wiener Linien und auch der Bezirksvorstehung – um nur einige zu nennen – leisten wir Aufklärungsarbeit. Mit den ÖBB haben wir etwa ein Jour fixe am Hauptbahnhof, wo sich zuletzt 40 Organisationen trafen, die für die Sicherheit vor Ort unterwegs sind. Für mehr als 100.000 Menschen täglich passiert hier wenig.

Haben Sie genug Polizisten?
Favoriten hat 10 Prozent der Bevölkerung Wiens und dementsprechend wäre es schön, auch 10 Prozent der Polizisten zu haben. Dem ist nicht so. Wir haben zwar mehr Beamte zugeteilt bekommen, und im Dezember sollen weitere folgen. Aber natürlich: Mit mehr Polizisten könnten wir noch mehr leisten.

Sprechstunde zur Sicherheit

Zur Polizeisprechstunde lädt der Favoritner Stadthauptmann Michael Lepuschitz am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, von 13 bis 17 Uhr in der Van-der-Nüll-Gasse 11. Haben Sie Fragen zur Sicherheit? Fühlen Sie sich an bestimmten Orten besonders unsicher? Wo braucht es mehr Polizei? Kommen Sie einfach vorbei und sprechen Sie mit dem Favoritner Stadthauptmann. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Quelle meinbezirk.at


Durchs Wohngebiet zum Acker


1. Oktober 2016

Um zu ihren Feldern zu kommen, müssen die Favoritner Bauern große Umwege zurücklegen.

FAVORITEN. "Die heutigen Bauern fahren nicht mehr mit der Pferdekutsche zu ihren Feldern." Rudi Wieselthaler ist verärgert. "Auch die Oberlaaer Bauern haben ein Recht auf ihre Äcker und Weinberge zu fahren, um sie bewirtschaften zu können", so der Favoritner Bezirksrat (ÖVP).

Grund für seinen Zorn ist der Umbau der Brücke des Stadtwanderwegs 7. Über diese hätte der Weg zu den Feldern Nahe bei der Therme Wien erfolgen können. "Wir brauchen eine Breite von rund 4,5 Metern und eine Höhe von 4 Metern, um hier fahren zu können", so Wieselthaler. Zurzeit wird die Brücke saniert, aber sie wird nicht in diesen Dimensionen erweitert.

350.000 Euro ist zu viel

Eine Neu-Dimensionierung würde 350.000 Euro kosten, so Bezirksvize Josef Kaindl (SPÖ). Das wäre zu viel. Es sei auch nie eine Zufahrt für landwirtschaftliche Geräte angedacht gewesen. Schließlich sei dies ein Stadtwanderweg.

Dem widerspricht Wieselthaler: "Das war immer ein Güterweg", so der Rothneusiedler.

Brücken zu schmal

Nun hätten die Bauern noch drei Varianten, um ihre Äcker nördlich der Bahngleise zu erreichen: die Laaer-Berg-Straße, Am Verschiebebahnhof und die Segnerstraße.
Die Laaer-Berg-Straße hat einen Kreisverkehr, der für viele landwirtschaftliche Geräte zu eng wäre. Auch der Verkehr wäre hier ein Hindernis.

Eine Anfahrt über Am Verschiebebahnhof wäre ein riesiger Umweg von gut einem halben Dutzend Kilometer. Auch wären die beiden Brücken, die am Weg liegen, zu gering dimensioniert, um mit Traktor & Co. leicht durchzukommen.

Sperre Bahnschranken

Als einzige Möglichkeit bleibe der Weg über die Segnerstraße zur Fontanastraße. "Hier ist dann die Endstation der U1 und über 1.000 Wohnungen werden hier in Kurparknähe gebaut", so Wieselthaler. Er wolle zwar nicht mit den landwirtschaftlichen Geräten durch ein Wohn- und Erholungsgebiet fahren, "aber irgendwie müssen wir ja zu unseren Feldern kommen."

Ein großes Problem sei aber an manchen Stellen die Straßenbreite – und der Bahnschranken. "Der ist teilweise über eine Stunde herunten, ohne dass ein Zug fährt", so Wieselthaler: "Das werden wir Bauern sicher nicht einfach hinnehmen."

"Wir führen Gespräche um die Situation zu ändern", so Bezirksvize Kaindl.

Zur Sache

Die Oberlaaer Bauern bewirtschaften auch das Gebiet nördlich der Donauländebahn. Neben der Therme liegen rund 360 Hektar Ackerland und 37 Hektar Weingärten, die Favoritner Bauern regelmäßig mit Traktor & Co. anfahren müssen.

Quelle


Quellenstraße 45: Umbau in vollem Gang


30. September 2016

Haus und Quellenapotheke werden bis 2017 in neuem Gewand erscheinen.

FAVORITEN. Das gesamte Haus an der Ecke Quellenstraße 45 zur Absberggasse wird umfassend saniert und mit zwei Dachgeschoßen ausgebaut. Fast alle der rund 20 Wohnungen erhalten nun Balkone – und nicht nur im Hof, sondern auch an der Straßenseite. Erdwärme, Solarthermie und Photovoltaik werden zur Energieversorgung genutzt. „...und stehen auch für Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit des Hauses und der Apotheke“, so Bauherrin MMag. Christine Führer.

Immer wieder wurde die bereits 1908 gegründete Quellenapotheke den Erfordernissen der Zeit angepasst. Nun setzt MMag. Christine Führer die Familientradition mit einem beeindruckenden Relaunch fort.

Apotheke wird neu

So erwartet die Kunden nun ab November ein wirklich großzügiger Verkaufsraum mit einem ganz besonderen Design und Einrichtungskonzept. Moderne Lagerautomation wird die Wartezeiten minimieren und großformatige Multi-Touch-Bildschirme werden für Kunden und Personal die Beratung erleichtern.
Andererseits wird die Tradition des apotheken-eigenen Anbaus von Heilkräutern neu belebt: Mit einem Kräuter-Wintergarten im Geschäft und der Besonderheit einer Dachbegrünung mit Heilpflanzen!

Wer baut

„Ein Haus aus dem Jahre 1892 so umfassend auszubauen und zu sanieren ist eine besondere Herausforderung. Wir haben den durchgehende Betrieb der Apotheke zu gewährleistet und auch auf die Bewohner muss Rücksicht genommen werden“ erklärt Architekt Peter Eichberger, verantwortlich für Planung und Bauleitung.
Die Baumeisterarbeiten werden von der DI Sedlak GmbH, ebenfalls von einem Traditionsbetrieb aus der Quellenstraße, ausgeführt. Mit einem Springbrunnen, der symbolisch auch für die Quellenapotheke steht, wird sich der kleine Innenhof künftig zu einer begrünten Ruhe-Oase wandeln.

Die Gesamt-Fertigstellung ist im Frühjahr 2017 geplant.

Quelle meinbezirk.at


Raser und Blumen behindern Autofahrer


30. September 2016


Hans Lukas ärgert sich, dass er wegen Rasern schwer von der Lippmanngasse auf die Laaer-Berg-Straße fahren kann. Zudem wird die Sicht von Blumenbeeten und Zeitungscontainern erschwert.

FAVORITEN. "Nach der Sperre des Zielpunkts in der Holzknechtgasse haben wir keine Einkaufsmöglichkeit mehr im Grätzel", so Anrainer Hans Lukas. So ist er gezwungen, regelmäßig mit dem Auto einkaufen zu fahren.

Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht: "Ich muss von der Lippmanngasse nach links in die Laaer-Berg-Straße einbiegen", so der Favoritner. Dabei muss er drei Spuren überqueren. Ein Problem, da die Autos oft mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeirasen.

"Außerdem steht am Eck ein Blumenbeet, das die Sicht auf die Laaer-Berg-Straße einschränkt. Und zwei Papiercontainer verdecken die Aussicht zusätzlich", so Lukas.

Unfall wegen schlechter Sicht

Der 71-Jährige war Berufsfahrer, hat jede Menge Kilometer zurückgelegt: Er ist ein erfahrener Lenker. Doch die Kreuzung Lippmanngasse/Laaer-Berg-Gasse ist auch für ihn eine Herausforderung.

"Weil man nichts sieht, muss man weiter vorfahren. Dabei hat mich vor zwei Jahren eine Fahrerin abgeschossen", so der Favoritner. Schadensumme: 6.000 Euro.

30er Zone gefordert

Hans Lukas hat auch eine Lösung: "Hier gehört eine 30er Zone hin: von der Theodor-Sickel-Gasse bis zur Ampel bei der Schule. Dann fahren die Leute vielleicht auch weniger bei Gelb oder sogar Rot drüber."

Lukas ist nicht der einzige, der von der Lippmanngasse auf die stark befahrene Laaerberg Straße biegen muss. "Hier ist ein Kindergarten, die Eltern bringe und holen ihre Kinder oft mit dem Auto ab. Und das zur Stoßzeit, wo es sich auf der Laaerberg Straße staut. Da hat man keine Chance abzubiegen", so der Pensionist.

"Eine 30er-Zone ist in der Laaer-Berg-Straße nicht möglich, da ja auch ein Bus fährt. Da wären die MA 46 (Verkehr) und die Wiener Linien dagegen", so Gerhard Blöschl (SPÖ), Vorsitzender der Verkehrskommission im Bezirk, auf Nachfrage der bz. "Aber wir werden uns die Situation ansehen." Eventuell könnten Poller die Gefahrenstelle entschärfen, oder die Haltelinie nach vor verlegt werden.

Quelle meinbezirk.at


Favoriten: Sprint auf die andere Straßenseite


13.08.2016


Sieben Sekunden: So lange zeigt die Fußgängerampel Favoritenstraße bei der Per-Albin-Hansson-Siedlung grün. Passanten müssen laufen, um rechtzeitig über die Kreuzung zu kommen.
"Wer es nicht rechtzeitig über die Straße schafft, wird von Autofahrern angehupt oder beschimpft", so Anrainerin Heidelinde Bruckner-Fröhlich. Ihr passiert das des öfteren, wenn Sie in die Per-Albin-Hansson-Siedlung einkaufen geht.

Schuld ist der Fußgängerübergang samt Ampel bei der Alaudagasse: Fußgänger haben sieben Sekunden auf Grün, dann blinkt sie drei Sekunden grün. "Es ist unmöglich, hier rechtzeitig rüber zu kommen", so die Pensionistin. Vor allem für ältere oder behinderte Menschen oder auch Kinder hätten große Probleme zeitgerecht über die Ampel zu kommen.
"Wenn man kein Sprinter ist, ist das unmöglich zu schaffen", so die Pensionistin:
"Es ärgern sich so viele Menschen darüber, da muss man doch was machen können!", so Bruckner-Fröhlich.

Problem: U1-Baustelle
Laut Gerhard Blöschl (SPÖ), Vorsitzender der Favoritner Verkehrskommission, ist es nicht möglich, die Intervalle der Ampel zu verlängern: "Wir haben das schon mehrfach prüfen lassen. Diese Anlage entspricht der Norm."

Wenn die Fußgängerampel schon auf Rot ist, haben die Fußgänger laut Blöschl noch Zeit, die Straße zu überqueren. Die Ampel für die Autos springe nicht sofort auf Grün.

"An dieser treffen sich so viele Phasen, auch die Straßenbahn spielt eine große Rolle. Aber wenn im September 2017 die U1-Verlängerung kommt, dann wird sich an der Situation sicher etwas ändern", verspricht Blöschl im Gespräch mit der bz

Quelle meinbezirk.at



05.08.2016, 12:30 Uhr

Laaerberg Straße wird zum Nadelöhr
Einspurig und Gegenverkehr: Vom 8. August bis November 2016 gibt es Bauarbeiten
FAVORITEN. Zwischen der Oberlaaer Straße und der Kurbadstraße gibt es auf der Laaerbergstraße Behinderungen für Autofahrer. Grund: Das Brückentragwerk muss im Zuge der U1-Verlängerung erneuert werden.

Vom 8. August bis längstens 21. November 2016 ist eine Fahrspur gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Fahrbahn ist jeweils eine Spur pro Fahrrichtung für den Verkehr freigegeben.

"Diese Verkehrs-Situation hat es schon vor zwei bis drei Jahren gegeben", so Gerhard Blöschl, Vorsitzender der Favoritner Verkehrskommission. Damals gab es keinerlei Probleme und keine wesentlichen Beschwerden.

Das werde auch heuer konfliktfrei über die Bühne gehen, ist der SPÖ-Bezirkrat sicher. Schließlich führt die Laaberg Straße auch im Normalfall über den einspurigen Kreisverkehr bei der Friedhofstraße.

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Aktiv & gesund am Favoritner Wasserturm

04.08.2016, 14:29 Uhr

Aktiv und gesund am Favoritner Wasserturm

Die Gebietsbetreuung Favoriten, die Volkshochschule und die Bezhirksvorstehung laden zum Turnen
FAVORITEN. Sommer ist die Zeit des Sonnenbades. Dass man dabei nicht auf die Bewegung vergisst, gibt es beim Wasserturm in der Windtenstraße 3 ein Turn-Programm:

Power Workout als intensives Ganzkörpertraining. Dienstag 18.30 bis 19.30 Uhr, bis 13. September 2016.

Fitness-Mix für 60+ ist ein Mix aus Kräftigungs-, Haltungs- und Beweglichkeitsübungen. Donnerstag 9 bis 10 Uhr, bis 15. September 2016.

Fit im Park bietet eine Info und Anleitung der frei zugänglichen Fitness-Geräte am Gelände des Wasserturms. Mittwoch 9.30 bis 10.30 Uhr, bis 17. August 2016.

Informationen und Anmeldung zu den einzelnen Terminen gibt es unter Telefon 01/89174/110000 oder favoriten@vhs.at

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29.07.2016, 12:05 Uhr

Neu: "Tschopperl Wossa" aus Favoriten

Der Essig- und Bierbrauer Erwin Gegenbauer erweitert sein Sortiment um ein alkoholfreies Kindergetränk.
FAVORITEN. Gesundheit kann auch gut schmecken. Der beste Beweis für diese Aussage sind die Produkte von Erwin Gegenbauer: Ob Essig oder Bier, dem Favoritner Genussmenschen gelingt es stets, Qualität mit Geschmack und Gesundheit zu kombinieren.

Nun startet der Essig-Papst mit einem Getränk für Kinder durch: dem "Tschopperl Wossa", wörtlich übersetzt der Favoritner den Namen mit "Wasser für Kinder". Es besteht aus selbstgebrautem Fruchtessig und Wiener Hochquellwasser in den Geschmacksrichtungen Johannisbeere und Himbeere. Zusätzlich wird das Getränk mit ein wenig Kohlensäure versetzt.
Der zweifache Familienvater möchte damit den Kindern gesunden Genuss vermitteln: "Kinder haben heute keine Ahnung von Genuss. Wie auch, wenn sie nur überzuckerte Limo zu trinken bekommen?" Sein Produkt würde ohne ungesunde Inhaltsstoffe und Zucker produziert werden.

Das "Tschopperl Wossa" gibt es bei Erwin Gegenbauer in der Favoritner Waldgasse 3 und am Naschmarkt um 3,50 Euro (0,33 Liter). Im August 2016 ist das "Tschopperl Wossa"-Johannisbeere exklusiv bei Trzesniewski erhältlich.

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13.07.2016

Mehr Öffis für Favoriten und Liesing

Mit der U1-Verlängerung nach Oberlaa im September 2017 werden die Busse aufgewertet: Längere Betriebs-Zeiten und mehr Haltestellen.
FAVORITEN. Im September 2017 wird die erste U1 bis nach Oberlaa fahren. Das Intervall zur Morgenspitze wird dann weiterhin 2,5 Minuten betragen, untertags 3,75 Minuten und 3 Minuten in der abendlichen Stoßzeit.

Während der gesamten Betriebstzeit führt nur jeder zweite Zug nach Oberlaa. Die anderen U1-Fahrten enden in der Station Alaudagasse. Diese sollen in ferner Zukunft dann nach Rothneusiedl fahren. So ergibt sich für die Stationen Neulaa und Oberlaa morgens ein 5-Minuten-Takt und im Nachmittagsverkehr ein 6-Minuten-Takt.
Mit der Inbetriebnahme der verlängerten U1 werden auch einige Busse und Straßenbahnen ihre Route ändern. Laut Wiener Linien werden die Betriebszeiten der Busse auch ausgeweitet, dass die letzte und erste U-Bahn mit den angeschlossenen Bussen erreicht werden können.

Nun ist auch fix, wie der Fahrplan in Zukunft aussehen wird:

U-Bahn Linie U1

Die U1 wird vom Reumannplatz bis nach Oberlaa verlängert. Neue Stationen nach dem Reumannplatz:
• Troststraße (Umsteigen zu den Linien 7A, 65A, 66A)
• Altes Landgut (Umsteigen zum 15 A)
• Alaudagasse (Umsteigen zu den Linien 16A, 17A, 19A, 67A, 67B)
• Neulaa
• Oberlaa (Umsteigen zu den Linien 17A, 68B, 70A und Regionalbussen)

Straßenbahn 67

Die Straßenbahn fährt zurzeit vom Otto Probst Platz bis zum Stockholmer Platz. Mit September 2017 wird der Betrieb nur noch vom Otto Probst Platz bis zum Reumannplatz geführt. Vom Reumannplatz fährt dann die U1 bis Oberlaa.

Bus 67E

Der Bus 67E ist die Ersatzbuslinie für die während der Bauarbeiten kurzgeführte Straßenbahnlinie 67. Zurzeit fährt der Bus von der Alaudabgasse bis zur Therme Wien in Oberlaa. Mit Inbetriebnahme der verlängerten U1 wird der Bus aufgelassen.

Bus 7A

Die Route bleibt unverändert vom Reumannplatz bis Bahnhof Meidling.

Bus 15 A

Am Alten Landgut kreuzt die Buslinie die U1: Der Intervalle werden laut Wiener Linien leicht verdichtet.

Bus 16 A

Die Linie wird zur neuen Querverbindung zwischen Liesing und Favoriten. In Zukunft fährt der Bus 16A von der Schnellbahn Hetzendorf über die U6-Station Am Schöpfwerk bis zur U1-Station Alaudagasse.

Bus 17A

Die Buslinie wird über das Wienerfeld hinaus bis Inzersdorf verlängert und verbindet Favoriten mit Liesing. Dafür fährt er ab 2017 nur mehr bis Oberlaa, wobei einzelne Fahrten die Schule am Oberlaaer Platz anbinden.
Neue Route: Inzersdorf – Birotstraße – U1-Alaudagasse - U1-Oberlaa

Bus 19 A

Der "Hausbus" der Per-Albin-Hansson-Siedlung: Er wird an sieben Tagen der Wochen seinen Rundkurs fahren. Künftig auch sonntags und bei längeren Betriebszeiten.

Bus 65 A

Statt zurzeit über die Inzersdorfer Straße wird der Bus 65A künftig über die Troststraße fahren, um die U1-Station Troststraße anzubinden.
Neue Route: U1-Reumannplatz – Wienerberg City – einzelne Fahrten werden nach Inzersdorf zur Zetschgasse geführt

Bus 66 A

Die Intervalle werden verdichtet und dadurch die Verbindung Favoriten – Liesing verbessert.
Neue Route: U1-Reumannplatz - U-6-Alterlaa – Schnellbahnstation Liesing

Bus 67 A

Die Schnellbahnstation Blumental wird ab 2017 vom 67A über die Rosiwalgasse angefahren.
Neue Route: Inzersdorf, Slamastraße – S-Bahn Station Blumental – U1-Alaudagasse

Bus 67 B

Der Bus bindet ab September 2017 den Großmarkt Inzersdorf an die U6 und die U1 an. Durch die Verlegung an die Oberlaaer Straße werden auch die Industriebetriebe entlang der Voralrberger Allee angebunden.
Neue Route: U6-Alterlaa – Slamastraße – Großmarkt Inzersdorf – U1-Alaudagasse

Bus 70 A

Der 70A wird eine neue Busverbindung zwischen der S-Bahn Station Kledering un dder U1-Station Oberlaa


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07.07.2016

Ausgezeichneter Gemeindebau für Favoriten

Im Wiener Wohnen Service-Center kann man den zukünftigen Bau in der Fontanastraße bis 29. Juli 2016 besichtigen. Der Entwurf wurde von einer Jury im Rahmen eines Architekturbewerbs auserkoren.
Bereits in etwas mehr als zwei Jahren sollen die ersten Bewohner in den neuen Gemeindebau in die Fontanastraße 1 ziehen. Es ist der erste Gemeindebau seit Jahren und wird unter dem Namen "Gemeindewohnungen Neu" erichtet. Insgesamt sollen in den nächsten fünf Jahren in Wien 4.000 Gemeindewohnungen entstehen, in Favoriten die ersten 120.

"Das Siegerprojekt wurde aus 50 eingereichten Ojekten ausgewählt. Darunter waren Entwürfe von Weltmeistern unter den Architektur-Giganten", so Wohnbau-Statdrat Michael Ludwig. Überzeugen konnte die Jury das Projekt "Drei Höfe" der Architekten Sascha Bradic, Manfred Nehrer und Herbert Pohl von NMPB Architekten.
"Mit dem Projekt gelingt es, hochqualitativen kostengünstigen Wohnraum zu schaffen, der noch dazu eigenmittelfrei ist. Es zeichnet sich durch seine kompakten, durchdachten Grundrisse und sein großzügiges Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen sowie Grün- und Freiflächen aus", so Ludwig.

Mehr Platz fürs Wohnen

Dass die ersten "Gemeindewohungen Neu" in Favoriten entstehen, freut Bezirksvorsteher-Stellvertreter Josef Kaindl (SPÖ), der für den Bezirk der Ausstellungseröffnung beiwohnte.

"So wie Wiener Wohnen die Räume gerne für die Ausstellung zur Verfügung stellt, so stellen wir gerne Favoriten für den ersten Gemeindebau seit langem zur Verfügung!", so der Bezirks-Vize. Und: "Wir haben noch Grundstücke für weitere Gemeindewohnungen.".

Wie der neue Wohnbau in der Fontanastraße aussehen wird, können Interessierte bis 29. Juli im Wiener Wohnen Service-Center in der Rosa-Fischer-Gasse 2 im 3. Bezirk sehen. Neben dem Siegerprojekt sind weitere Einreichungen zu sehen.

Quelle


Helmut-Zilk-Park im neuen Sonnwendviertel eröffnet


Am 8. Juli 2016 wurde der erste Abschnitt der rund sieben Hektar großen Parkanlage mit einem Fest eröffnet.

Der Helmut-Zilk-Park ist der größte innerstädtische Park, der in den letzten 40 Jahren neu angelegt wurde. Er wurde ökologisch nachhaltig und naturnah gestaltet. Als Herzstück des neuen Stadtteils bringt er viel Natur zur Erholung und Entspannung ins Sonnwendviertel. Ein Netz aus großzügigen Parkwegen verbindet die Wohnareale mit dem Park und dem Hauptbahnhof. Der weitläufige Park mit großer Rasenfläche, die zum Picknicken einlädt, sowie Blütenhainen, großzügigem Sonnendeck, Gastronomiebetrieb, Kleinkinderspielplatz, Motorikpark und Hundezone ist neuer Anziehungspunkt für Anrainerinnen und Anrainer, Besucherinnen und Besucher sowie Durchreisende.

Stadträtin Ulli Sima im Motorikpark
Umweltstadträtin Ulli Sima: "Das Sonnwendviertel erhält mit dem äußerst großzügig und naturnah geplanten Helmut-Zilk-Park ein wunderbares 'Wohnzimmer im Freien', in dem sich die AnrainerInnen erholen und entspannen können. Im angeschlossenen Motorikpark trainieren Alt und Jung Koordination, Ausdauer und Geschicklichkeit in freier Natur."
Helmut-Zilk-Park

Motorikpark für alle Generationen

Ein besonderes Highlight ist der Motorikpark , der mit seinem preisgekrönten Konzept zu einem aktiven Lebensstil motiviert.

Das rund 1.400 Quadratmeter große Bewegungsparadies lädt zum spielerischen Trainieren an mehr als zehn Stationen. Das vielfältige Angebot erstreckt sich von Ausdauer- und Kraftübungsstationen bis zu Hindernissen, die Gleichgewicht und Geschick fordern und fördern. Die Geräte sind für nahezu alle Altersgruppen und Fitnesslevels geeignet.

Quelle


U1-Verlängerung schreitet zügig voran


Die Arbeiten an der Verlängerung der Linie U1 laufen auf Hochtouren. Bereits 2017 werden die 4,6 Kilometer lange Strecke und fünf neue Stationen in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung im September 2017 ist die U1 dann mit 19,2 Kilometern die längste U-Bahn-Linie Wiens.
Öffi-Stadträtin Ulli Sima: "Wien wächst und bereits 2029 werden rund zwei Millionen Menschen in der Stadt leben. Wir haben die Weichen längst in die richtige Richtung gestellt. Investitionen in den U-Bahn-Bau sind besonders wichtig, um den steigenden Anforderungen an die Öffi-Infrastruktur gerecht zu werden."



Grundriss einer Wohnung mit 55 Quadratmetern



Das Siegerprojekt

Das Projekt Fontanastraße baut auf den Grundsätzen des berühmten Wiener Gemeindebaus der Zwischenkriegszeit auf und führt diesen mit drei neuen Elementen fort:

vielfältige und anpassbare, kompakte Grundrissformen private und allgemein zugängliche freie Flächen durch Balkone und Loggien für jede Wohnung sowie begrünte Innenhöfe als Mehrwert des gemeinschaftlichen Lebens unverwechselbare, angemessene Gestaltung mit den Ausdrucksmitteln der GegenwartSo kann eine hohe Wohnqualität zu angemessenen Konditionen angeboten werden.


Drei Höfe, ein Wohncluster

Grundriss einer Wohnung mit 55 Quadratmetern
Insgesamt bietet das Projekt Platz für 120 Wohnungen auf insgesamt 7.620 Quadratmetern Wohnnutzfläche. Die Wohnungen haben ein bis fünf Zimmer zwischen 40 und 100 Quadratmeter.
Alle Wohnungen sind entweder durchgestreckt oder orientieren sich nach zwei Seiten. Knapp 90 Prozent der Wohnungen weisen ein bis drei Zimmer auf. Sie sind damit für Singles und Paare jeden Alters, Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher mit bis zu zwei Kindern sowie Paare mit einem Kind geeignet. Über die Hälfte der Wohnungen folgt jenen Vorgaben, die schon beim SMART-Wohnbauprogramm erfolgreich umgesetzt werden: kompakt, mit wenig Erschließungsflächen und mit besonders hoher Alltagstauglichkeit.
Die Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Loggia. Betreten wird das Gebäude über einen Wintergarten, den die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner selbst gemeinschaftlich gestalten können. Das Projekt bietet zudem zahlreiche Begegnungs- und Kommunikationsräume. Mit der Möglichkeit auch gemeinsam etwas zu gestalten, sind die optimalen Voraussetzungen geschaffen, dass sich früh eine Hausgemeinschaft bildet.
Die drei Baukörper umfassen jeweils vier, fünf und neun Geschosse. Sie bilden auch den Rahmen für insgesamt drei Höfe, deren Nutzungen unterschiedlich sind. Platz für Kellerabteile, einen Waschsalon, Kinderwagen- und Fahrradabstellräume sowie eine Fahrradreparaturwerkstatt ist eingeplant.
Den Bedürfnissen junger Wohnungssuchender wird besonders Rechnung getragen: Mehr als 40 Prozent der Wohnungen bieten ein oder zwei Zimmer. Mit der JungwienerInnen-Vormerkung haben Singles bis 30 die Möglichkeit, auch eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu erhalten. Im Hinblick auf ein Zusammenziehen mit der Partnerin beziehungsweise dem Partner ersparen sie sich dadurch später die Kosten des Umzugs. Von den rund 10.000 Gemeindewohnungen, die pro Jahr neu vergeben werden, sind etwa 2.000 für Jungwienerinnen und Jungwiener.

Konzept der sozialen Nachhaltigkeit


Nachbar:schaft:Vertrauen, Nachbar:schaft:Unterstützung

Die Kommunikation in der Gemeinschaft, die Schaffung eines BewohnerInnen-Netzwerkes und der Organisation gegenseitiger Nachbarschaftshilfe stehen im Fokus und werden während der Besiedlung auch begleitet.
Wichtig für das Wohlbefinden ist neben einer vertrauten und funktionellen Wohnumgebung auch die soziale Integration in eine funktionierende Wohngemeinschaft sowie ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben.
Vor Ort wird es eine Hausbetreuerin beziehungsweise einen Hausbetreuer geben, die beziehungsweise der als Ansprechpartnerin beziehungsweise Ansprechpartner zur Verfügung steht.


Nachbar:schaft:Gestaltung, Nachbar:schaft:Vernetzung, Nachbar:schaft:PIätze

Zentraler Ort für die Bildung der Gemeinschaft sind die drei Höfe. Mit einfachen und effizienten Mitteln soll hier eine größtmögliche Vielfalt an gemeinsam nutzbaren Flächen ermöglicht und gleichzeitig auf die sich im Lauf der Zeit ändernden Anforderungen flexibel reagiert werden. Die drei Höfe sind mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten konzipiert:Begegnungshof mit Kinderspielplatz, Sitzgelegenheiten und den besten Voraussetzungen für das gelungene Miteinander von Jung und Alt Ruhehof zum Rückzug und zur gelassenen Entspannung Gemeinschaftshof mit urbanem nachbarschaftlichen GartelnDie begrünte Scholle bildet die Basis für die Höfe. Den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern stehen auch die Dachterrassen als Orte der Gemeinschaft zur Verfügung.


Nachbar:schaft:MobiIität

Die Lage des Bauplatzes ist für die Nutzung des Fahrrads - insgesamt sind 254 Stellplätze vorgesehen - sowie des öffentlichen Verkehrs bestens geeignet. Auf einem Nachbargrundstück wird eine Sammelgarage errichtet, die auch von den Bewohnerinnen und Bewohnern der "Gemeindewohnungen NEU" genutzt werden kann.

Quelle


Troststraße


Im Bauabschnitt Troststraße wurden im Dezember 2015 die Gleisbauarbeiten abgeschlossen. Derzeit laufen die Innenausbauarbeiten, beispielsweise der Einbau elektrischer Anlagen, auf Hochtouren. Im Frühjahr 2016 wurden am Bahnsteig die letzten Bodenplatten verlegt. Im Anschluss folgen die Passagen sowie die Stiegenaufgänge.


Altes Landgut


Am Bauabschnitt Altes Landgut laufen die Gleisbauarbeiten seit Sommer 2015. Ende 2015 konnten die Rohbauarbeiten großteils abgeschlossen werden. Anschließend wurden die Unterkonstruktionen für die Stations-Überdachungen, die Innenverkleidung und die Liftkonstruktionen montiert sowie der weitere Innenausbau des Stationsgebäudes und der Betriebsräume vorangetrieben. Ab Mitte 2016 werden die Bodenplatten am Bahnsteig, im Stationsgebäude und in den Stiegenaufgängen verlegt.


Favoritenstraße


Im Bereich der künftigen Wendeanlage Favoritenstraße wurde Mitte Dezember 2015 mit dem Betonieren der letzten Bodenplatte der Lückenschluss gefeiert. Mit Jahresbeginn 2016 haben in diesem Bauabschnitt die Gleisbauarbeiten begonnen.


Alaudagasse


Bei der künftigen Station Alaudagasse wurden die Verglasung der beiden Aufnahmegebäude sowie die Gleisbauarbeiten abgeschlossen. Am Bahnsteig wurden bereits die Bodenplatten verlegt, nun folgen die Stiegenaufgänge. Auch der restliche Innenausbau schreitet zügig voran.


Neulaa


In Neulaa sind Revisionshalle und Betriebsgebäude im Rohbau bereits fertig, auch das Stationsgebäude nimmt bereits konkrete Formen an. Im April 2016 wurden die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Seit Sommer 2015 laufen zudem die Arbeiten an den Lärmschutzwänden zwischen der U1-Trasse und der Donauländebahn. 2016 liegen die Schwerpunkte vor allem beim Innenausbau (Haustechnik) und im Gleisbau, der noch im Herbst 2016 abgeschlossen werden soll.


Oberlaa


In Oberlaa wurden die Rohbauarbeiten größtenteils abgeschlossen. Die Gleisbauarbeiten wurden im Frühjahr 2016 abgeschlossen. Die Stahlbauarbeiten sind seit Sommer 2015 im Gange. Die Verglasung der Stationszugänge wurde im Frühjahr 2016 in Angriff genommen. Zudem wird 2016 der Innenausbau weiter vorangetrieben.

Quelle: Stadt Wien